links: Das bin ich (wer auch sonst) vor einem Kamikaze-U-Boot oder 1-Mann-Torpedo der Japaner. So gab es, wusste ich auch nicht.unten: Das USS Arizona Memorial rechts in weiß. Das weiße Gebäude liegt quer über dem Mittelteildes Wracks. Links die USS Missouri und in der Mitte eins der Boote, mit denen man auf das Mem kommt.

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links: die Missouri. Cher hat hier übrigens mal n Konzert gespielt, zu dem es auch ein Video gibt. Dabei klettert die u.a. auf den Kanonenrohren herum, was ich nicht durfte.
unten:Kahanamoku Beach.

Aloha,
Heute war ich in Pearl Habour. Der angekündiget Hurricane war bis auf gelegentlichen, angenehmen Regen kaum zu spüren. Ich habe das USS Arizona Memorial, die USS Bowfin samt Musem, die Missouri und das Pacific Aviator Musem besucht. Das war ein ziemliches Programm. Pearl City selbst ist denkbar unspektakulär.
Obwohl es insgesamt recht anstrengend war, war es hochinteressant. Wir lernen ja ne ganze Menge über den WW II in der Schule, aber doch recht wenig über den Konflikt Japan-USA dabei. Das war erstmal thematisch sehr interessant. Zugegebenermaßen hatte ich immer so ne Vorstellung Pearl Habour, die Amis treten in den Krieg ein, landen in der Normandie und schmeißen die A-Bombe Japan und das war es ehrlich gesagt auch. Jetzt weiß ich ne ganze Menge mehr. Mir war zum Beispiel auch nicht klar, dass die Amerikaner sicherlich um die 30 U-Boote (nur U-Boote) und fast alle ihre Zerstörer verloren haben (nicht nur beim Angriff auf Pearl Habour, da lagen die U-Boote ja gar nicht, aber insgesamt).
Was auch sehr eindrucksvoll war, war dass die gesamten Präsentationen sehr objektiv stattgefunden haben. Sämtliche Nationen wurden ohne Wertungen oder Meinungen dazu dargestellt. Es war sogar so, dass ziemlich hervorgehoben wurde, was für ein guter Schachzug der Angriff auf Pearl Harbour gewesen ist und welche Fehler auf amerikanischer Seite dabei, passiert sind. Außerdem wurde Deutschland, nie als Deutschland in diesem Zusammenhang genannt, sondern als Nazi-Deutschland oder als 3.Reich.
Die Museen und die Schiffe und Flugzeuge waren auch sehr interessant, da man die ganze Zeit selbstständig herumschleichen, verschiedene Dinge ausprobieren kann, usw. Das Arizona Memorial ist schon bedrückend, wenn man das Wrack nur wenige Meter unter sich sieht und weiß, dass da drin 1177 Männer umgekommen sind.
Zu was fröhlicherem: Busfahren ist hier wirklich günstig, aber laaaangsam. In Honolulu bin ich zu Fuß fast genauso schnell, aber ok, bis Pearl konnte ich kaum laufen.
Um 4pm bin ich dann wieder nach Waikiki. Und diesmal habe ich einen coolen Strand gefunden: Kahanamoku Beach ist der westlichste Strand von Waikiki und liegt vorm Hilton Hawaiian Village. Der Strand ist breit, das Wasser super klar und es ist angenehm viel los. Man ist nicht allein, aber niemand drängt sich. Außerdem weniger Familien, sondern mehr Leute in meinem Alter.
Dann noch abendessen bei Pizza Hut, was eher begrenzt lecker war. Und dann... konnte ich diesmal nicht and er Creamery vorbeilaufen. Da gibt es so super Eis. Leider haben die eine etwas abgefahrene Idee von Portionen. Ich habe eine in medium genommen, und ich kann ja nun wirklich viel Eis essen, aber ich musste die Hälfte wegschmeißen. Das tolle da ist, die haben so mehrere Grund-Ice creames. So dann wurden in meinem Fall halbgefrorene Erdbeeren und Nüsse dazugemengt und gestampft. Dann noch schön Rühren und in ne Riesenwaffel. Wenn man möchte, kann man dann noch allmögliches obendrauf bekommen, aber ich habe es so ja nicht einmal geschafft.
So, bei uns ist es nun 8:30pm. Eventuell holt Nancy mich gleich noch ab, aber eigentlich bin ich k.o.
Mal schauen, was morgen so geht.
Aloha, Nina

