Mittwoch, 19. September 2007

Playlist

Aloha,

was ich noch vergessen habe: meine Playlist für den Rückweg:

  • A.F.I. - Shut your mouth and open your eyes
  • Arctic Monkeys - All the people say what I am, I am not
  • Bush - The Science of things
  • Bush - Sixteen stone
  • Chemical Brothers - Come with us
  • Chemical Brothers - Dig your own hole
  • Chemical Brothers - Exut Planet Dust
  • Hoobastank - The Reason
  • Incubus - Morning view
  • Interpol - Antics
  • Keane - Hopes and fears
  • Massive Attack - Collected
  • Matchbox 20 - More than you think you are
  • Matchbox 20 - Yourself or someone like you
  • My chemical romance - Three cheers for sweet revenge
  • Prodigy - Experience
  • Prodigy - Music for the jilted generation
  • Pulp - Different class
  • Supertramp - The very best of supertramp

Also bis denn in Deutschland,

Viele Grüße, Nina

Dienstag, 18. September 2007

nur noch zwei tage

Aloha,

ich habe euch vernachlässigt. ich weiß. aber es war so viel zu tun. und jetzt gleich muss und möchte ich auch schon wieder los.
der wind ist gut und ich muss nicht mehr arbeiten. also könnte ihr euch vorstellen, was ich vorhabe?
gestern war ich zum letzten mal surfen in diamond head. es war ziemlich stürmisch und rau. hinzukam dass wir ein paar mädels dabei hatten, die wirklich gar keine guten schwimmer waren und sich krampfhaft am board festgehalten haben, was bei den dicken wellen nicht viel nützt außer man kommt schnell genug an den rand der welle. das hat mich und v.a. jeff und kathy, unsere instruktoren, ziemlich gestresst. obwohl es ja nicht meine aufgabe ist, fühlt man sich ja auch mitverantwortlich. ich will ja auch nicht, dass direkt neben mir jemand absäuft. es war aber ansonsten wieder supernett, gerade mit jeff und kathy macht es immer viel spaß. das war dann auch wohl mein letztes surfabenteuer für eine längere zeit, weil bei uns ja nirgendwo boardsurfen kann... aber deshalb habe ich ja jetzt den kite :)

so, jetzt will ich aber meine letzten 2 tage nutzen.

wir sehen uns also in wenigen tagen wieder in deutschland. wer die vielen, vielen fotos sehen möchte, kann sich gern melden.

ich hoffe, ich werde drei angenehme flüge haben.
Bis dahin, aloha,
eure nina

Sonntag, 16. September 2007

Aloha Festival und Abschiedsdinner (noch 4 Tage)

links und unten: Unser Abschiedsdinner in Little Village
links: von rechts: ich, Nico, Jeremy, Nancy und Brian
unten: von links: wieder ich, Lisa, Pepe, Nino und Alice

links: Pepe und Nico und die Rettungsweste, die wurden umher geworfen.
unten: eine der Kaberettänzer(innen)


Aloha,





Gestern bin ich leider nicht mehr dazu gekommen, was zu schreiben.





Ich bin gestern morgen nach Waikiki, um mich nach Wet Suits umzuschauen, weil in Deutschland ist es ja im Wasser kalt und ich würde ja gern noch vielleicht ein-zweimal Kiten bevor der Winter da ist. Nun hier kann ich das wohl vergessen, weil die größten Frauengrößen ungefähr 10 cm unter mir aufhören. Naja, immerhin habe ich zwei Sticker für mein Board bekommen, wovon ich den einen sogar umsonst bekommen habe, weil ich gesagt habe, dass die für mein Board sind. Jetzt habe ich das Honu-Symbol mit der hawaiianischen Inselkette auf dem Panzer und einen Roxy doubleheart sticker. Nicht doppelherz, das alkoholzeug für ältere leute, sondern roxy ist so ne marke (oder gehört das zu billabong? ich bin nicht sicher.) für frauensurfklamotten, wobei die meisten sachen zwar gut aussehen, aber nicht wirklich zum richtigen surfen geeignet sind, weil man ständig was verliert oder was aufgeht oder so.





durch zufall (ich wusste das wirklich nicht) kam dann die parade vom aktuellen Aloha-festival vorbei. Mensch, ich wusste nicht, dass es SO viele Pferde auf der Insel gibt. Außer sämtlichen Schulen, Musikkapellen (und ich sage extra kapellen oder soll ich sagen: marching bands), Sportclubs, Schönheitsköniginnen und wichtig die Prinzessin jeweils jeder Insel, war das v.a. ein Militärparade mit ziemlich patriotischen Aussagen über sämtliche Konflikte, in die die USA momentan eingebunden ist (war das jetzt elegant formuliert?).





Danach bin ich zum Beach Park bei Kapiolani Park, wo dieses Wochenende ein internationales Beachvolleyballturnier ist, das auch sehr stark besetzt ist, da in 6 Wochen hier die Weltmeisterschaften sind. Ich habe zwei wirklich gute Matchs gesehen, bevor ich dann mit dem Bus zur Uni bin, weil ich nochmal Bodyboarden wollte.





Das Bodyboarden war dann ziemlich lustig. Brian war wieder mit und noch ein paar sehr nette Leute und so hat es viel Spaß gemacht, auch wenn die Wellen diesmal nicht wirklich stark waren. Das lustigste war eigentlich, dass Brian eine wasserfeste Kamera mit hatte und wir dann abwechselnd versucht habe, coole Bodyboardsurffotos zu machen. Das war insofern schwieriger, als es sich anhört, weil man dann als Fotograph genau da steht, wo die wellen ziemlich heftig vorbeirauschen und so bin ich so ziemlich 3-4 mal übergeschlagen beim Fotos machen statt beim Surfen!





Danach musste ich mich beeilen. Der Bus war spät und wir wollten uns ja um 7pm in Chinatown treffen. Das war supernett und wir haben gut gegessen. Danach haben sich dann einige verabschiedet. Im Semester sind die meisten ziemlich gestresst. Und der Rest von uns ist weiter ins Mercury. Da war eine Art Kaberet in der Bar und das war ganz lustig für ne Zeit, aber dann wurde uns langweilig und wir sind nach Waikiki. Das erste Mal für mich, dass ich Waikiki los bin. Allerdings haben wir unterwegs immer mehr leute verloren, so dass schließlich nur Nico und ich übrig waren und da wir dann auch keinen Club gefunden haben, der uns wirklich zugesagt hat, hat Nico mich dann so um 2am nach Hause gebracht.





Heute werde ich dann gleich nochmal nach Kailua und vielleicht weiter nach Hanauma Bay, wo Nico und so heute wohl abhängen und heute abend wollte ich wahrscheinlich mit nancy zu nem Frisbeeturnier, aber bisher ist nur sicher, dass ich gleich den Bus nach Kailua nehme.





Mit dem Wind bin ich nicht so glücklich. Gestern war er teilweise stärker, aber nur in Böen und dann auch wieder mit Regen, so dass ich weiterhin hoffe, dass es vielleicht noch die Tage besser wird.





Ansonsten möchte ich nochmal alle an unser Hoffest nächsten Samstag erinnern. Ihr wisst ja wo. Ich hoffe, dass bis dahin die dicken Schrammen an den Füssen weg sind und ich nicht zu sehr unterm Jetlag leide. ;)





Viele Grüße und sagt meine Jungs nur noch 5 tage, dann bin ich wieder da,


Nina

Freitag, 14. September 2007

Seminar (noch 6 Tage)

Aloha,

Jetzt sinds schon nur noch 6 Tage und ich hoffe wirklich, dass der Wind nochmal etwas stärker wird in den nächsten Tagen, damit ich noch kiten gehen kann.

Heute gab es wieder nichts für mich zu tun. Also bin ich heute morgen zum Ala Moana Shopping Mall und habe mich nach coolen Stickern für mein Board umgesehen. Es war aber nichts dabei, das mich wirklich vom Hocker gerissen hätte. Also habe ich es gelassen. Dann bin ich zur Uni, bin mit Pepe und Nico mittag essen und dann mit nancy zu einem grad-student-seminar. Die beiden vorträge, die wir gehört haben, waren verhältnismäßig schlecht, muss ich leider sagen. Die Folien sahen zum Teil katastrophal aus.

Jetzt bin ich gerade am überlegen, was ich so mache. Folgende Möglichkeiten stehen mir für heute noch offen:
Kino (Dragon Wars und Mr Woodstock sind angelaufen);
In Downtown ist irgendwas, wo Nico sicher und pepe vielleicht hinwollen;
und ich könnte natürlich auch noch n bisschen zum strand (allerdings wollte ich heute salzwasserfrei machen)

Na,ja, ihr werdet morgen erfahren, für was ich mich entschieden habe.

Knuddelt meine Jungs,
Jetzt ist es schon keine Woche mehr,
Bis dahin also,
Nina

Donnerstag, 13. September 2007

My Kite, my board,... (noch 7 tage)

Aloha,

Jetzt in einer Woche bin ich schon im Flieger zwischen L.A. und London. Die Zeit rennt. Am Wochenende werden wir wohl noch ne dicke Party feiern. Bisher haben fast alle zugesagt mitzukommen. :)
Heute bin ich mit Will nach Kailua. Will kannte Kailua noch nicht und ich habe sozusagen als Touri-Guide fungiert. Dabei sind wir dann noch im Naish Shop vorbei. Und Ki und ich haben einen Deal ausgetüfftelt, so dass ich jetzt einen sehr coolen Naish Kite und ein cooles Board mitbringen kann nach Deutschland. Es ist das Equipement, das ich hier auch schon gekitet bin und mit dem ich mich sicher fühle. Außerdem habe ich einen wahnsinns Pseudo-Local-Freundschafts-Preis bekommen. Jetzt muss nur noch der Wind hier etwas stärker werden am Wochenende, damit ich hier auch noch das eine oder andere mal rauskann. Ki ruft mich an, sobald der Wind gut ist und los gehts.
Heute waren Will und ich nur schwimmen. Der Wind war im Keller, aber es war trotzdem lustig. Er hat mir viel von South Carolina erzählt. Ich muss ja zugeben, dass ich nicht einmal genau zuordnen konnte, wo das ist. Ok, East Coast wusste ich. Dafür konnte ich ihm einiges von Europa und natürlich Deutschland erzählen, weil er nämlich noch nie den nordamerikanischen Kontinent verlassen hat.
Habe ich übrigens gestern erzählt, dass ich einen Amerikaner als Seattle (Brian) kennengelernt habe, der wirklich sehr gut deutsch spricht. Das war sehr lustig. Brian ist nämlich ein Jahr in Hamburg auf ein Gymnasium gegangen. Ich habe ihn dann gefragt, wo er denn das Surfen gelernt hat (er ist noch nicht lange hier und ist fast so gut wie ich ;). Ok, ihm fällt es leichter die wellen zu catchen, aber ich stehe besser auf dem board.), wohl kaum in Hamburg oder seattle. Nein, er wäre mal in Australien und mal in südafrika gesurft. na,klar, wo auch sonst. naja, da er seinen phd jetzt hier begonnen hat, wird er wohl ziemlich gut sein, wenn er seinen doktor hat. ihr seht, man trifft ne menge interessanter leute hier.
So, heute werde ich aber meine Heroes-Serie zu Ende schauen.
Also, bis morgen,
knuddelt meine Jungs,
viele grüße und aloha, nina
(übrigens wird bei aloha das ha betont und nicht das erste a oder das o. mal so am rande)
abgesehen davon ist ki der meinung, dass die hawaiianischen worte wie genuscheltes, veramerikanischtes Deutsch ausgesprochen werden. ja, nee, is klar, ich habe ja nur 2 monat gebraucht um waimanalo and haleiwa richtig auszusprechen. ;)

Mittwoch, 12. September 2007

Aloha Flea Market and Surfing (noch 8 tage)

links: Aloha Flea Market. Ihr seht, es ist nicht viel los.
unten: Der Flohmarkt findet im Schatten des Aloha Stadiums statt. Dort werden die ganzen Football Games ausgetragen.

links: So schneidet das Riff eiskalt furch die Hornhaut bis ins Fleisch. ;)

Aloha ihr lieben,





ich bin heute früh aufgestanden und mit der 42 (das ist die horrorbuslinie) zum Aloha Flea Market am Aloha Stadium. Das ist der perfekte Spot, um coole T-shirts oder Souvenirs zu kaufen. Da ich ziemlich früh war, war es nicht sehr voll. Ach ja, vorher bin ich noch bei der Videothek meines Vertrauens vorbei und habe endlich die letzten DVDs (6+7) der Heroes-Serie bekommen. Yeah! Jetzt wisst ihr auch schon, was ich gleich machen werde.


Nach dem Flohmarkt bin ich zur Uni. Margo hat mir noch keine neue Arbeit zukommen lassen und Roy ist nur mit mir mein Paper durchgegangen.


Dann habe ich noch ne Stunde auf dem Campus abgehangen und dann gings Surfen. Und wow, heute habe ich 6 Wellen bekommen und konnte sie wunderbar entlang reiten trotz eines recht zerfetzten Boards. Ich werde immer besser! Und auch einer unserer Betreuer/Surflehrer meinte, ich hätte einen coolen Goofy-Stand. Habe ich das jetzt nicht schon häufiger gehört? Auf jeden Fall macht es richtig Spaß. Ich bin schneller und stärker im paddeln und es klappt super. Leider hat mich das Riff trotzdem geschnitten. Ich bin nämlich mit einer wirklich fast bis zum Strand und da wars dann so flach, dass ich mich beim wieder aufs Brett setzen geschnitten habe.


So jetzt muss ich leider DVD gucken und was essen! Ich habe so nen Hunger!!!!





Viele Grüße und knuddelt meine Jungs,


Nina

Dienstag, 11. September 2007

The South shore (noch 9 Tage)

links: Diamond Head von der Brücke runter fotografiert.(Das ist ziemlich hoch.) Ihr seht den channel in der mitte, wo keine wellen brechen? da paddelt man raus. und dann kann man sich die wellen links und rechts davon schnappen.
unten: auch diamond head. so flach ist das wasser. man sieht gut das riff und die felsen. wassertiefe vielleicht 50 cm im moment.

links: Koko head crater. seht ihr den weg, der da hoch geht. das sind treppen und werden auch stairway to heaven genannt. die zu erklimmen ist allerdings eher die hölle. das ist wahnsinnig steil am ende.
unten: sandy beach. ich hoffe, man sieht wie nah vorm strand die welle hoch geht. und die war bestimmt 2,50m hoch, bevor die brach.

links: Manana Island (linker großer felsen) und Kaohikaipu Island (flacher rechter Felsen).

Aloha,


heute hatte ich ja frei, aber Nancy hatte doch keine Zeit. Also bin ich mit dem Bus und diversen Stops den South Shore entlang. Da war ich zwar schon häufiger, z.B. zum Surfen, hatte aber nie ne Kamera dabei.


Erst bin ich also mit dem Bus von mir zu Hause nach Waikiki (Nr. 13), dann von Waikiki-Kapahulu nach Diamond Head (Nr.14). Diamond Head ist der Spot, an dem wir immer mit der Unigruppe surfen. Genauer gesagt, heisst der Spot Bridges, weil man sich immer an einer Brücke orientieren kann. Auch heute morgen waren einige Surfer da und es war ziemlich interessant. Cool sind immer die Surfanfängertouristen, die sich gleich ne Point Nose gekauft haben (kurzes Board mit spitzer Nose, super wendig, aber eher was für fortgeschrittene) und dann auch noch sich in Diamond Head an den schwierigen Ecken frontal auf dem Riff versuchen. Da fragt man sich dann wirklich ob die lebensmüde sind. Also an alle Anfänger: macht es so wie ich: erst mit nem schönem Longboard anfangen und netten wellen. Man tut sich dann schon genug weh, wenn man sich dann langsam steigert. ;)


Dann gings weiter mit der Nr.14 nach Kahala. Mensch, da stehen ordentliche Villen. Im McDonalds (dessen Toiletten hinter der Bowling Bahn sind) habe ich dann nach dem Busstop von der 22 gefragt, und dann musste ich erstmal erzählen, wo ich herkomme, was ich hier mache, warum ich hier nicht in der Volley- oder Basketballmannschaft wäre. Das wäre doch eine Verschwendung meiner Größe. Es war supernett. Und ne halbe Stunde später wusste ich dann auch, wo ich die 22 kriege.


Dann halt weiter mit der 22 nach Sandy Beach. Sandy Beach ist nicht nur sandig, sondern weist die meisten Rettungseinsätze von allen Stränden auf O'ahu auf (incl North Shore im Winter). In sandy Beach sind zwar keine Boardsurfer, aber ne Menge Boogieboarder. Das ist kein Riff, sondern die Wellen gehen direkt vorm Strand hoch und brechen in ner fetten Tube. Das ist natürlich supercool zum Boogieboarden, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man ein paarmal übergeschlagen und dann ordentlich auf den sand geknallt wird, ist ziemlich hoch. Die ganzen Profis hier halten sich zwar wacker, aber ich habe heute einige noch nicht so Erfahrene gesehen, die ordentlich durchgespült wurden. Ich hatte meine Board nicht dabei, war wohl besser so, sonst hätte es mich ja doch gereizt und allein sollte man das wirklich nicht machen.


Dann gings weiter wieder mit der 22 an einen kleinen Strand gegenüber von dem Sea Life Park. Hier hat man einen super Blick auf Manana Island und Kaohikaipa Island und Makapuu Point (den östlichsten Punkt der Insel, wo ein alter Leuchtturm steht, der nur zu Fuss zu erreichen ist).


6h nach dem Start meiner Tour gings dann mit der 58 wieder nach Waikiki, wo ich noch nen Kaffee getrunken habe und dann wieder mit der 13 ab nach Hause.


War n cooler Tag und ich habe meine Füsse geschont. ;)





Knuddelt meine Jungs.


Aloha, Nina

Montag, 10. September 2007

nav-maps (noch 10 Tage)

Aloha,

heute habe ich die Navigationskarten erstellt. Eigentlich fast den ganzen Tag. Nachher bin ich noch schnell mit dem Bus nach Waikiki und habe mich in die Sonne gelegt. Meine Riffschnitte am Fuss sind ziemlich fies entzündet. Wegen den blöden Korallen. Ich weiß, ich weiß Korallen sind schön und soll man schützen und man soll die Finger/Füsse davon lassen, aber das sollte mal jemand den Wellen sagen. Nun gut, heute abend sieht es schon besser aus als heute morgen.
Lustig ist, dass man auf der Straße immer ein mitleidiges, aber anerkenndes Nicken und Lächeln der Surfer erntet. Die sagen nämlich, es macht nur richtig Spaß, wenn man mit Macken vom Riff kommt. Ich bin da zwar nicht so überzeugt von, aber ok, ist wohl so n Spruch wie, wenn man noch nicht vom pferd gefallen ist, kann man auch nicht richtig reiten. Übrigens erntet man hier hohes Ansehen, wenn man nicht nur Wellen sondern auch Pferde reiten kann, weil die meisten Surfer das als wesentlich schwieriger und gefährlicher einschätzen. Dressurreiten zu erklären ist dann doch noch etwas schwieriger, aber meistens kommen sie zu dem schluss, dass das auch wie surfen ist, da man versucht möglichst fein aber möglichst präzise die Bewegungen zu bestimmen. Ja, genau, oder so ähnlich. Die meisten echten Surfer sind übrigens absolute Tierliebhaber.
Morgen früh werde ich hoffentlich mit nancy boogieboarden gehen. Das wird cool. Morgen habe ich übrigens frei, weil Margo in New York ist und einen Tag braucht, um mir die Unterlagen per e-mail zukommen zu lassen. Ok, ich habe nichts dagegen. :)

Leider gibts keine neuen Fotos. Ich bin momentan etwas faul, die Kamera mitzuschleppen. Sorry. Ich bemühe mich, mich wieder zu bessern. ;)

Viele Grüße, Eure Nina.

Und vergesst nicht meine Jungs zu knuddeln und sagt denen in 10 Tagen fängt die Arbeit wieder an. :)

Sonntag, 9. September 2007

Ein aktives Wochenende (noch 11 Tage)

links: das wassertrampolin und rambo, das zubringerschnellboot. unten. alkane

Aloha,


Der Countdown läuft. Keine zwei Wochen mehr und ich bin schon wieder zu hause.

An diesem Wochenende war viel los. Samstag morgen hat Amber mich mitgenommen auf das Schiff, auf dem sie am Wochenende arbeitet. Das ist ein Katamaran, der mit japanischen Touristen so ne knappe Meile vor Waikiki rausfährt. Da können die dann Schnorcheln, Tauchen, Jetski fahren, einfach rumschwimmen oder auf dem Schiff rumhängen oder vom Wassertrampolin springen. Da viele der Japaner aber gerne fotografieren und zu schauen, aber nicht selber machen, konnte ich alles super nutzen.

Als erstes bin ich also schnorcheln. Es waren einige Fische da. Leider hat mich auch fast ein Outrigger überfahren und ich musste leider drunterweg tauchen, was irgendwie nicht so wahnsinnig viel Spaß macht. Dann bin ich jetski fahren. Die Crew war übrigens supernett. Amber wurde kurzhand auf WildThing umkommandiert, so dass sie mich mit der Crew allein lassen musste, aber die Jungs waren supernett. Andy hat mir dann erst erklärt wie man den Jetski fährt und ich dann fahren lassen. Das hat super Spaßm gemacht und ich war schon richtig schnell. Dann hat er mich wieder an das floating dock herangewunken und gefragt, ob ich mit ihm noch eine Runde drehen möchte. Natürlich sagte ich ja und dann meinte er nur noch, ich sollte mich gut festhalten. Und dann ging die Post ab. Das hat super viel Spaß gemacht, aber das war auch richtig schnell. Wir sinnd richtig über die wellen gesprungen und wenn er dann so spontan gestoppt und gedreht hat, musste ich mich wirklich gut festhalten, aber ich bin nicht runtergesegelt. Dann bin ich wieder zurück zu ALKANE (unser Katamaran) und habe das Wassertrampolin für mich entdeckt. Das ist ja so cool. Man hüpft darauf rum, wie halt auf jedem Trampolin und dann kopfüber ins wasser. Da japaner vollends mit schnorcheln beschäftigt waren, haben die crew und ich dann eine kleine trampolinspring challenge gemacht. das war so cool. und dann... wurden wir von ein paar delfinen vorgeführt, die uns erstmal gezeigt haben, wie man richtig im wasser rumspringt. wir sind dann im wasser geblieben und die delfine sind bis auf 5m oder so um uns herum geschwommen und weitergeschwommen. das war gigantisch. im wasser konnte man sie auch hören. das auch super.

als wir im mittag wieder zurück waren, habe ich amber zu nem burger eingeladen und dann gings ab nach hause. ich war ziemlich k.o., weil wir den abend vorher ja noch in chinatown waren und ich nur knapp 4 h geschlafen habe. da war übrigens ne coole drum'n'bass session im mercury. Nicolas und ich sind dahin. Die anderen sind ins Indigo oder ins NextDoor.

Aber samstag nachmittag hatte ich mich ja schon mit Kai (der doch Kai geschrieben wird. Lev...(ich kann seinen namen leider nicht schreiben) schreibt es wohl nur immer als Ki) zum kitesurfen verabredet. Der wind war ziemlich lau und Kai meinte, es wäre heute schwierig, aber wir könnten es versuchen. Und es hat geklappt. Ich konnte sogar aufstehen. Und ich konnte einige male ziemlich spektakulär den kite retten. Leider ist er aber auch 3 mal ins wasser gecrasht. Aber was soll's, selbst L... hatte mühe den kite oben zu halten und der kitet wirklich super.

Kai und Theresa haben mich dann noch zurück nach kailua city gebracht und wir sind noch n cafe trinken gegangen, bevor der bus kam.

heute morgen sind wir dann von der uni wieder in diamond head surfen gewesen. die wellen waren heute wirklich freundlich und ich habe einige richtig gut bekommen und konnte fast bis zum shore surfen und das board drehen und so, obwohl die boards von der uni echt n bisschen instabil sind. es war besonders lustig, da n typ aus south carolina (will) mit dabei war, der nicht nur sehr nett sondern ungefähr genauso weit im surfen ist wie ich. Vielleicht bin ich n bisschen besser (zumindest heute habe ich mehr wellen bekommen). aber daher war es echt ganz lustig.

heute nachmittag bin ich dann in waikiki in kapiolani park eingeschlafen und als ich aufgewacht bin, lag ich mitten in der barbecue party. die haben mich dann erstmal eingeladen, aber ich bin dann doch nach hause.

ihr seht also, ich hatte viel spaß. bin aber auch total k.o. und habe nen wahnsinns muskelkater.

morgen gehts dann wieder zur arbeit. und sonst ist noch nichts weiter geplant.


knuddelt meine jungs und sagt ihnen, ich bin bald wieder da.

Viele grüße, Nina

Freitag, 7. September 2007

Big waves in waikiki (noch 13 tage)

Aloha,



Heute habe ich brav wieder gearbeitet... bis mittag. Dann hatte ich die erste Karte fertig und Margo meinte, wir machen dann Montag weiter. Das kam mir sehr gut aus. Dadurch war ich super pünktlich an der Surfschule. Ich war heute die einzige etwas erfahrene zwischen lauter Japanern, die das erste mal raus wollten. Deshalb meinte James dann, ich sollte mir die land lesson sparen und gleich mit Sean rausgehen und wir sollten uns n paar große schnappen. Da hatte ich noch gedacht, große in waikiki sind ok. Kein problem. heute waren sie bei kapiolani parl aber wirklich groß. Sean hat sich tierisch gefreut, dass er nicht mit den totalen anfaengern raus musste und ich habe mich gefreut, weil ich damit eine privatstunde zum gruppenpreis hatte. Das war super. Sean hat erstmal gesagt, es wäre jetzt zeit für ein schnelleres Board. Und das war super. So schnell konnte ich noch nie paddeln und surfen. das war supercool. dann sollte ich erst einige gleichgewichtsübungen machen. zum beispiel während ich also auf der welle surfe, auf dem board nach vorne und wieder nach hinten laufen. da bin ich natürlich erstmal ordentlich abgeschmiert aber nachher ging es. dann in die hocke wieder hoch und wieder runter. das ging auch. und dann das board in die welle drehen. das hat super spaß gemacht. allerdings hatten wir wirklich eine super low tide. auf einigen teilen des riffs und den felsen war das wasser nur ne armlänge tief. ich bin ans riff gekommen beim paddeln! dementsprechend sind natürlich auch die wellen hochgekommen. einige haben ne richtige tube geschlagen und dahinter gabs dann immer nen schönen regenbogen.

sean meinte dann, wir würden uns jetzt n paar von den großen schnappen. das würde ich schaffen. ich wollte mir also eine schnappen, paddel los und höre sean nur rufen: "Not this one. It's too big." aber ich bin ja nicht blöd und bin über den linken rand der welle raus gesurft. das war supercool. Sean war begeistert und lobte meinen coolen goofy stand (ich steh halt goofy. für alle die nicht wissen, was das bedeutet: rechter Fuss vorne. das ist eher ungewöhnlich. die meisten stehen andersherum.). leider vergaß ich bei meiner freude und meinem stolz, dass die wellen meistens in einem set kommen (und ich hatte die zweite) und dass ich immer noch auf dem riff auf meinem brett sass. als ich dann auf einmal einen schatten über mir sah, wars schon zu spät.

Donnerstag, 6. September 2007

Kein Wind :( (noch 14 Tage)

Hey,

Ich bin heute tapfer um 04.40am aufgestanden (Mama kann bestätigen, dass ich um 5 schon wach war.), zum Foodland getrabt, von da aus mit 1 bis zur Alakea Str und von da an mit der 57 nach Kailua gefahren bin. Dann bin ich noch die Meile zum Strand geschlendert, wo ich dann um 06:45 feststellen musste, dass KEIN WIND ZUM KITEN DA IST. Da war ich kurz etwas gefrustet. Ki meinte dann, ob er mich wieder zurück in die City fahren soll. Aber ich bin dann noch schwimmen gegangen und das war dann doch auch ziemlich cool so früh vor der Arbeit. Neben einigen Hunden und Honus war ich wohl das erste menschliche Wesen an diesem morgen in der Kailua Bay. Daher hat sich das ganze dann doch noch gelohnt. Ki war auch sehr froh, denn er hatte wohl ein etwas schlechtes Gewissen. Aber gut, erkann den Wind ja nicht bestimmen und die Vorhersagen waren gut. Das habe ich ja selbst gesehen. Ok, nächster Versuch am Wochenende.
Auf der Arbeit bin ich angefangen, Maps der Sidescandaten zu erstellen. Das ist nicht zu spektulär, aber auch alles andere als langweilig. Ich hatte gut Spaß und Margo hat sich vielfach bedankt, dass ich ihr die Arbeit abnehmen würde. Aber dafür bin ich schließlich hier und nicht zum surfen... hust, keuch. ;)
Morgen nachmittag gehe ich dann noch mal mit der Surfschule in Kapiolani Park raus. Vielleicht habe ich Glück und der Boss der Schule kommt wieder mit. Der hat mir letztes Mal super Tipps gegeben.
Leider gibts keine neuen Fotos. Sorry. Morgen wieder.
So, ich hab schon wieder Hunger.
Wir sehen uns spätestens in 2 Wochen.
Viele Grüße, Eure Nina

Mittwoch, 5. September 2007

Wasserpause (noch 15 Tage)

links und unten: coole Wellen heute in Waikiki, hier der Boogieboarder Spot vor der Mauer. Heute hatten die allerdings etwas zu kämpfen, um den Abstand zur Mauer zu bewahren. In der Ferne (linkes Foto) sieht man dann auch n paar Boardsurfer

links: Das ist der typische supercoole Strandgänger: Strickmütze und HOCHGEZOGENE Socken.
unten: Die Videothek meines Vertrauens: DIAMOND HEAD VIDEO Ecke Kalakua Avenue und Kapiolani Blvd.


Aloha,





Heute habe ich eine Wasserpause gemacht, um v.a. meine Augen zu schonen, schließlich werde ich wohl die nächsten 4 Tage im Wasser sein.





Ich habe heute wieder brav gearbeitet. Ich bin ja in die Hawaiian Mapping Group ausgeliehen worden. Heute war es relativ ungespektakulär. Ich habe die Daten von unserer Cruise sortiert und auf die richtigen Server verteilt. Wie gesagt, nicht sonderlich spannend, aber halt notwendig. Morgen soll ich dann Karten aus den Daten machen. Das wird schon wesentlich interessanter. Allerdings gehe ich morgen früh erstmal Kitesurfen. Um 7am treffen wir uns am Strand. Das heißt für mich: mein Bus geht 5:45am. Ihr seht, ich mache das wirklich gern, sonst würde ich mir das wohl nicht antun.





Nach der Arbeit bin ich nach Waikiki runter. Waren super Wellen da. Daher habe ich mich etwas geärgert, dass ich keine Surfklamotten dabei hatte, aber ok. Ich wollte ja Pause machen. Also hab ich ne Stunde in der Sonne rumgelegen und Caffee Latte geschlürft. Dann bin ich schnell zum Supermarkt. Käse und Cornflakes kaufen. Und dann ab nach Hause, schließlich muss ich morgen früh aufstehen. :)





Dann mal euch allen noch einen schönen Tag und mir eine gute Nacht,


Viele Grüße, Eure Nina

Dienstag, 4. September 2007

Surfen (noch 16 Tage)


Aloha,


Heute musste ich wieder arbeiten. Ich bin jetzt für die nächste Woche an die Hawaiian Mapping Research Group ausgeliehen. Margo, die ich ja schon von der Cruise kenne, hat Roy und mich gebeten, ob ich die Daten von der Cruise bearbeiten kann. Da Roy momentan nichts anderes für mich zutun hat, waren wir beide einverstanden und ich bin also in die andere Ecke des Flurs umgezogen. Margo ist sehr nett und super froh, dass ich ihr helfe.

Nach der Arbeit bin ich dann ab Surfen in Diamond Head. Die Wellen waren heute aber etwas unangenehm. Meistens waren sie sehr flach und dann kam auch einmal so n Monster. Also war ich entweder am Kämpfen, dass ich überhaupt eine bekomme (wenn die zu schwach sind, muss man nämlich nüch heftiger paddeln) oder musste ich schnell an den Rand der Welle retten. Leider habe ich nur zwei Wellen bekommen und konnte nur einmal aufstehen. Aber im Paddeln bin ich mittlerweile ganz gut. Nachdem ich mich dann auch noch am Riff geschnitten habe, war ich dann faul und habe die letzten zehn Minuten nur noch faul auf dem Brett in der Sonne gelegen. Mittlerweile habe ich auch auf den etwas instabilen Uni-Boards genug Balance, um da drauf rumzulungern, ohne ständig umzukippen.

Also heute seh ich wieder ziemlich demoliert aus. Der linke Fuss ist ordentlich zerschnitten, am rechten Fuss habe ich ja den Socken für das Sprunggelenk und meine Augen sehen aus, als hätte ich eine Woche durchgesoffen. Naja, morgen werde ich dann mal aus dem Wasser raus bleiben. Ich habe gerade mit Ki telefoniert. Der Wind wird morgen nicht gut sein. Deshalb werden wir Donnerstag kiten. Um 7h vor der Arbeit. Da freu ich mich schon drauf.

Nun, jetzt habe ich Hunger. Ich heute nämlich bisher nur Cornflakes, n Croissant und M&Ms gefuttert.

Viele Grüße an alle,

Eure Nina


P.S. An alle Reitschüler von mir: Wer möchte kann sich schonmal per e-mail bei mir wegen nes Termins dür Unterricht in der Woche vom 24.-29.9. melden. Das ich bis dahin noch keinen Führerschein habe, bin ich zu Hause und hätte Zeit. Denn obwohl ich nicht in den Oman fahre, fange ich ja am 1.10. in Bremen an und werde dann zwar noch Unterricht geben, aber nicht so flexibel sein können.

Atlantis (noch 17 Tage)

links: Hinter der Ami- und der HawaiiFlagge die beiden U-Boote.
unten: im U-Boot, ja, es war eng

links: wenn man genau hinsieht, sieht man ziemlich mittig eine Honu.
unten: von links: Amber, Chris und Ria.


Aloha,





Heute war die Fahrt mit den Touristen (oder sollte ich eher japanische Touristen sagen)- U-Boot Atlantis. Es war sehr spannend und auch super mal den Meeresboden zu sehen. Das U-Boot geht nicht wirklich tief runter. Irgendwas zwischen 20 und 30 m. Es waren viele bunte Fische zu sehen, einige Honus (für alle die es immer noch nicht gelernt haben: Meeresschildkröten) und ... einen weißen Hai. Mir wurde immer gesagt, davon gäbe es hier nicht so viele und wenn dann am North Shore. Der war jetzt vielleicht 2 Meilen entfernt von dem Ort, an dem wir immer Surfen sind. Der war sehr schön, aber das Glas dazwischen hat mir doch sehr gefallen. Also der Tauchgang war super, aber... Die japanischen Touristen mit ihren lauten Aufschreien bei jedem Fisch und völligem Ausrasten bei dem Hai und den ständigen "Sushi!" rufen haben mich wahnsinnig gemacht. Hinzu kam, dass die Dame, die die gesamte Tauchfahrt kommentiert hat, mal so absolut gar keine Ahnung hatte. Durch beides gemeinsam war ein Höllenlärm in der Bude und ich hätte ausrasten können.


Am Ende des Tauchgangs mussten wir dann wieder auf das Zubringerschiff DISCOVERY und dann kam der nächste Hammer. Wir sind nämlich nicht wieder brav zum Hilton zurückgeschifft worden, sondern nach Ala Moana Habor. Und dann bin ich doch glatt in einen dieser fürchterlichen Trolleys, die die Japaner von Shopping Mall zu Shopping Mall transportieren, gestopft worden und wieder nach Waikiki gekarrt worden.


Obwohl der Tauchgang an sich toll war, war es so das erste Mal, dass meine Laune echt im Keller war. Das lag sicherlich auch daran, dass mein rechtes Fussgelenk seit gestern, warum auch immer, wieder dick ist und weh tut. Also habe ich mich auf die Suche nach ner Apotheke gemacht, wo ich mir so nen Stützstrumpf fürs Sprunggelenk kaufen wollte. Ich habe allerdings nichts gefunden und heute war es wirklich kochend heiss im Mittag. (Übrigens ich hatte heute frei, weil Labor Day war.) Um der Hitze zu entgehen, bin ich ins Kino. Das ist der beste Kühlschrank auf der ganzen Insel. Obwohl der Film ("Balls of Fury") ganz amüsant, aber an sich scheiße war, stieg meine Stimmung wieder und mit nem Cafe Latte und nem Bananenmuffin vom Starbucks war ich fast wieder auf der Höhe.


Gerade bei uns angekommen, kommen mir im Foyer Chris, Ria und Cam entgegen (meine Vermieterfamilie) und wollen mich mit zu Buster & Davis schleppen. Wollte ich erst nicht, aber als sie dann sagten, sie wüssten, wo ich so nen Stützsocken bekomme, bin ich dann doch mit.


Ich hab dann wirklich so n Teil bekommen und dann gings ab zu Buster & Davis. Das ist ne Kombi aus FingerFoodRestaurant, PoolHalle und Zockerpallast. Wir sind zuerst gegeneinander Autorennen gefahren. Von 5 Rennen habe ich 2mal gewonnen. Das war ein guter Schnitt, wie ich fand. Und dann haben Cam und ich Time Crises 3 gegeneinander gespielt. Ich habe zwar mehr Feinde abgeschossen, bin aber leider auch zuerst abgeschossen worden. Dann kam Amber, die ältere Tochter, noch dazu und wir haben Pool gespielt. Chris spielt deutlich am besten und hat gnadenlos jedes Mal gewonnen, was das Spiel nicht sehr interessant machte. Aber es war ein ganz lustiger Abend und ich habe doch noch zur alten Stimmung zurückgefunden.


Morgen muss ich wieder zur Arbeit und wir gehen surfen!





Viele Grüße an alle und knuddelt meine Jungs,


Nina

Sonntag, 2. September 2007

Circle Island (noch 18 Tage)

links: Kaneohe eingeschlossen von den alten Vulkanrücken
unten: kleine Wellen am North Shore, wo im Winter die Triple Crown Surf Weltmeisterschaften sind

links und unten: Turtle Bay und sein ganz besonderer Bewohner. Der ist nicht tot, sondern nur sehr laid back oder hang loose wir man hier sagt. Das ist hier auch eine Tugend.


Aloha,

Heute morgen bin ich pünktlich mit dem Bus nach Kailua, wo dann leider kein Wind mehr war. Dabei hatte ich mich doch so aufs Kitesurfen gefreut. Shaun, der auch im Naish Shop arbeitet, meinte dann, September wäre leider auf O'ahu der einzige Monat, in dem man Pech mit dem Wind haben könnte. Super. Also habe ich ne Stunde mit den Jungs im Shop rumgehangen. Die fahren morgen nach Mokuleia zum Kiten und meinten, ich sollte doch mitkommen. Leider habe ich da ein Transportproblem, da da kein Bus hinfährt und ich nicht mit denen fahren kann, weil ich ja erst meine U-Boot-Tour morgens machen möchte. Schade, aber vielleicht nicht ganz so schlimm. Ich habe Ki nämlich gefragt, wie das mit den Haien da im Moment wäre. Ja, da wären die meisten. Aber wo wir surfen würden, wäre es so flach über dem Riff, dass die nicht bis zu einem kommen würden. Nee, also die Wahl zwischen Haien und vom Riff gekratzt werden, spare ich mir doch lieber auf, bis ich besser bin. Ich wäre trotzdem gern mitgefahren. Das ist bestimmt auch spannend zuzusehen. Aber ich freu mich auch zu sehr auf die U-Boot-Tour, als dass ich die ab sagen will. Ich hoffe dann darauf, dass vielleicht Mittwoch vor der Arbeit besserer Wind ist.


Ich hatte dann erst heute morgen gedacht, dann gehe ich halt schwimmen in Kailua Beach. Habe ich aber dann umentschieden, weil ich ja doch nur noch begrenzt freie Tage habe. Also bin ich mit der circle-island-buslinie, die mit mehrmals umsteigen, um die ganze Insel geht, von Kailua nach Kaneohe und Turtle Bay und wieder zurück nach Honolulu.


Kaneohe ist relativ unspektakulär, aber es ist trotzdem toll zu sehen, weil es so den alten Vulkenrücken umschlossen ist. Turtle Bay ist leider ein fettes Touristen Resort, was den Strand relativ unattraktiv macht bis auf einen ganz besonderen Strandbesucher. Da hängt nämlich wohl ziemlich regelmäßig ein Monk Seal rum und sonnt sich zwischen einem Haufen japanischer Touristen. Dabei ist der einzige dem ganz privat ca. 25 m² des Strandes abgeteilt wurden. Ein gelbes Flatterband hält die Touristen auf einige Meter von ihm fern. Ansonsten ist der sehr typisch hawaiianisch laid back und stört sich an gar nichts. Alle 20 Minuten wird es ihm anscheinend zu warm und er kugelt sich einmal im kühlen Sand, bis er wieder vollständig paniert ist und weiterschläft. Manchmal atmet er einmal demonstrativ laut durch, wenn die Wellen ihn doch zu nass gemacht haben. Es hat total Spaß gemacht, und ich habe fast 2h da zugebracht und zugeschaut.


Dann bin ich weiter mit der circle island tour zurück nach honolulu, was dann nochmal fast 2h Stunden gedauert hat.


Morgen früh gehts dann mit dem Atlantis Touri-U-Boot raus und für den Nachmittag habe ich noch keine weiteren Pläne außer ich fünde einen Weg nach Mokuleia zu kommen. ;)





Viele Grüße und knuddelt meine Jungs,


Eure Nina

Samstag, 1. September 2007

Surfing und Kitesurfing (Fr, noch 19 Tage)

links: Sonnenuntergang vom Meer aus
unten: O'ahu (South Shore und leeward side (west))



Aloha,


Gestern nachmittag war ich surfen in Diamond Head. Es war nicht so rau, wie beim letzten Mal. Der Channel war frei und ruhig zum rauspaddeln oder Pause machen. Aber auf dem Riff waren ganz ordentlich Wellen. Erstaunlicherweise bekomme ich die Wellen mittlerweile ziemlich gut. Ich bin offenbar mittlerweile wesentlich schneller im Paddeln. Allerdings waren einige Wellen auch so stark, dass sie mich sozusagen nicht gezwungen oder eindringlich überredet haben, sie mitzunehmen. Trotzdem ich diesmal ein kürzeres Board verpasst bekommen habe ("Die Langen sind für die Anfänger." Hallo, was bin ich denn?), konnte ich aufstehen und ganz gut surfen. Leider gibt es jedes Mal, wenn ich in Diamond Head bin, diese eine Welle, die mich vom Brett schuppst und dann xmal mit sich herumschleudert. Man kommt sich dann vor wie in ner Waschmaschine und so wird das dann acuh genannt. Was sich so lustig anhört, wird in zwei Situationen ziemlich gefährlich: 1. Wenn man die Orientierung verliert. Das ist mir zum Glück noch nie passiert. Ich habe irgendwie immer ein gutes Gefühl, wo oben und unten ist. Nancy und einige der andere erzählten mir, dass das ihr größtes Problem sei. Ich kann nicht sagen warum, aber bisher wusste ich immer wo die Luft ist. 2. Wenn man irgendwodrauf geschlagen wird. In meinem Fall war das einmal eine Sandbank, was für Kratzer und blaue Flecken sorgt. Die Riffe kratzen noch mehr. Nun ja, diesmal war es für mich besonders unangenehm, weil diese Welle mich in ziemlich tiefes Wasser geschoben hat, da noch einmal runtergedrückt hat und dann fallen gelassen hat. Das Problem dabei ist, dass irgendwann echt die Luft knapp wird. Das war nicht so spaßig und ich habe so viel ekliges Salzwasser geschluckt wie noch nie. Ansonsten hat es aber mal wieder super viel Spaß gemacht. Leider waren wir diesmal wieder 10 Leute und es waren einige dabei, die weder gut schwimmen noch surfen konnten, was irgendwie dann unschön ist. Die Surflehrer kommen einem helfen, wenn man Probleme hat, und sie geben einem Tips ("Nina, du stehst zu schnell zu gerade. Bleib klein bei den heftigen Wellen." Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon kein Brett mehr unter den Füssen und habe Katties Stimme nur noch im Rauschen der Welle gehört.) und erklären alles xmal, aber sie stehen nunmal nicht mit einem auf dem Brett. Außerdem verstehe ich die Leute nicht, die kaum im Pool schwimmen können, warum die sich das antun.
Ach, ja, dann waren da diesmal 2 richtig große Honus (Wasserschildkröte). Die sind so richtig hawaiianisch cool. Erst habe ich nur eine gesehen. Und dann bin ich auf einmal mit dem Fuss gegen was hartes gestoßen. Am erschreckt sich ja immer. In Diamond Head hat zwar noch nie jemand nen Hai gesehen, aber man weiß ja nie. Als ich runtergeschaut habe, musste ich feststellen, dass ich leider gegen die Schildkröte gestossen bin mit meinem Fuss. Die schwamm aber ziemlich unbeeindruckt weiter.
Haie sind hier so ne Sache. Die Tigerhaie sind doch dafür bekannt, manchmal recht schlecht gelaunt zu sein. In den Ecken, wo ich bin, wurden die zwar noch nicht gesehen, aber am North Shore hängen wohl immer welche rum. Man sollte halt nicht bei Sonnenauf-/untergang da dann rumpaddeln, weil dann Frühstücks- oder Dinnerzeit für die ist. Ich bin dennoch auch zu anderen Zeit nicht scharf darauf einen zu treffen.


Am Abend habe ich dann mit einer neuen Fernsehserie angefangen (ich weiß, ich bin den serien nicht treu.). HEROES ist hier ziemlich beliebt. Und nach der zweiten Folge war ich auch begeistert. Ist irgendwie ganz cool gemacht. Allerdings darf man wirklich keine Folge verpassen. Gott sei dank gibt es ja 24h Videotheken.


Heute morgen bin ich dann ab mit dem Bus nach Kailua zum Kitesurfen. Und liebe Leute, das ist so cool. Außerdem war ich ziemlich super heute. (Ich darf mich einfach auch mal selber loben.) Unter allen Anfängern, und ein paar von denen sind wirklich schon etwas weiter), war ich heute die einzige, die den Kite trotz des schwierigen Winds nicht einmal aufs wasser hat fallen lassen. ich konnte ihn jedes Mal retten, bevor er das Wasser berührte. Außerdem konnte ich die power dive loops machen, so dass der Kite mich ziemlich schnell und kontinuierlich durchs Wasser zieht, und die Richtung immer wieder wechseln und.... trommelwirbel.... Ich habe das Brett nicht ein einziges Mal verloren!!! Ki's Freundin hat währenddessen stolz allen Leuten am Strand erzählt (Die kennen sich fast alle.), dass das erst meine dritte Stunde wäre. Und dann kamen nachher n paar von den anderen guten Kitern an und meinten, dass ich das ja wirklich super machen würde und ob ich schonmal was ähnliches in Deutschland gemacht hätte oder so. Ki meint, ich hätte einfach ein außergewöhnliches Gefühl für den Wind und das Wasser. Ich glaube, der Kite ist einfach super zu fliegen und Ki ist ein super Lehrer. Ich kann fast alles spontan umsetzen, was er sagt. Also, es macht einfach super Spaß. Die Jungs meinten, ich sollte jetzt einfach mit ihnen rausgehen. ich möchte aber gern noch eine Doppelstunde machen. Das ist mir lieber und dann gehe ich gern so mit denen raus.


Was heute abend abgeht, weiß ich noch nicht. Pepe will mich anrufen, wenn die noch rausgehen. Ich bin allerdings ziemlich k.o. und meine Augen sehen wieder aus, als sei ich ein Alki. Das kommt von dem Salzwasser.


So, jetzt werde ich nochmal was einkaufen gehen im FOODLAND und dann ne neue HEROES DVD reinschieben.


Übrigens gibts heute nur alte Fotos. Sorry. Vielleicht komme ich morgen dazu, neue Fotos zu machen. Spätestens aber Montag. Versprochen.





Viele Grüße, Eure Nina