Aloha,
Heute habe ich brav wieder gearbeitet... bis mittag. Dann hatte ich die erste Karte fertig und Margo meinte, wir machen dann Montag weiter. Das kam mir sehr gut aus. Dadurch war ich super pünktlich an der Surfschule. Ich war heute die einzige etwas erfahrene zwischen lauter Japanern, die das erste mal raus wollten. Deshalb meinte James dann, ich sollte mir die land lesson sparen und gleich mit Sean rausgehen und wir sollten uns n paar große schnappen. Da hatte ich noch gedacht, große in waikiki sind ok. Kein problem. heute waren sie bei kapiolani parl aber wirklich groß. Sean hat sich tierisch gefreut, dass er nicht mit den totalen anfaengern raus musste und ich habe mich gefreut, weil ich damit eine privatstunde zum gruppenpreis hatte. Das war super. Sean hat erstmal gesagt, es wäre jetzt zeit für ein schnelleres Board. Und das war super. So schnell konnte ich noch nie paddeln und surfen. das war supercool. dann sollte ich erst einige gleichgewichtsübungen machen. zum beispiel während ich also auf der welle surfe, auf dem board nach vorne und wieder nach hinten laufen. da bin ich natürlich erstmal ordentlich abgeschmiert aber nachher ging es. dann in die hocke wieder hoch und wieder runter. das ging auch. und dann das board in die welle drehen. das hat super spaß gemacht. allerdings hatten wir wirklich eine super low tide. auf einigen teilen des riffs und den felsen war das wasser nur ne armlänge tief. ich bin ans riff gekommen beim paddeln! dementsprechend sind natürlich auch die wellen hochgekommen. einige haben ne richtige tube geschlagen und dahinter gabs dann immer nen schönen regenbogen.
sean meinte dann, wir würden uns jetzt n paar von den großen schnappen. das würde ich schaffen. ich wollte mir also eine schnappen, paddel los und höre sean nur rufen: "Not this one. It's too big." aber ich bin ja nicht blöd und bin über den linken rand der welle raus gesurft. das war supercool. Sean war begeistert und lobte meinen coolen goofy stand (ich steh halt goofy. für alle die nicht wissen, was das bedeutet: rechter Fuss vorne. das ist eher ungewöhnlich. die meisten stehen andersherum.). leider vergaß ich bei meiner freude und meinem stolz, dass die wellen meistens in einem set kommen (und ich hatte die zweite) und dass ich immer noch auf dem riff auf meinem brett sass. als ich dann auf einmal einen schatten über mir sah, wars schon zu spät.
Freitag, 7. September 2007
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