links: Das ist doch mal ne hübsche neue Kirche.unten: unsere "Girls"-Runde gestern abend im Eastside Grill, wo es die besten italienischen Nudeln auf der ganzen Insel gibt. Warum der Typ unbedingt mitwollte, wussten wir auch nicht. Aber der war lustig, erzkatholisch und aus Wisconsin.

links: Ich mit dem Bord auf dem Weg in die Wellen. Schnell, das Wasser ist gerade ruhig.unten: unsere boogieboarding gang in den wellen oder gerade auf dem weg dahin. auf den bildern sehen die wellen immer halb so wild aus.

links: Das ist die Kulisse in Waimanalo Beach.

Hey an alle,
Heute in genau sieben Wochen gehts wieder ab nach Hause. Hoffentlich erkennt ihr mich dann noch wieder. ;)
Also, heute war es bei der Arbeit etwas nervig. Dieser olle LinuxRechner war mal wieder grenzenlos überfordet und ist mir abgeschmiert. Dabei hat er mir eine Datei und damit so n paar Stunden Arbeit geschreddert. Naja, kann man nicht ändern.
Morgen sind wir doch mit dem REMUS draußen. Allerdings wohl nur Jeremy, Tim und ich. Also muss ich meine Schwimmsachen mitnehmen, falls zwei ins Wasser müssen/dürfen. So weit ich weiß, wird das den ganzen Tag dauern. Ich hoffe, es wird mir wieder so gut gehen, wie beim letzten Mal. Übrigens hatte ich beim letzten Mal das Piraten-Bravo-Armband um, was Jutta mir geschenkt hat. Das werde ich morgen also auch wieder tragen. Neben den Kotztabletten, die ich ständig griffbereit haben werden und vorher auch schon eine nehmen werde.
Ok, nach der Arbeit stand heute wieder Boogieboarden mit dem Leisure Centre von der Uni an Waimanalo Beach an. Das war wieder ziemlich cool. Aber Mensch, die Wellen waren heute hoch. Manchmal wenn die größer sind, als man selbst, denkt man, ob man das wirklich haben muss. Aber wenn man sich erstmal durch die Wellenfront gekämpft hat, so dass man eine Chance hat, eine mitzunehmen, dann ist das supergeil. Mittlerweile habe ich es auch ganz gut raus unter den Wellen wegzutauchen. Die sind einfach zu hoch zum hüpfen und wenn die über einem Brechen kann man auch nicht drauf schwimmen. Anstrengend ist das nur, wenn diese 3er Serien so schnell hintereinander kommen. Einmal hat mich leider eine Welle heftig erwischt, hat mich vom Bord geholt und in die "Waschmaschine" gezogen, also einige Mal übergerollt, bis ich dann mit dem Nacken voran auf den Sand geknallt wurde und das Brett auch voll gegen die Speiche (Arm) bekommen habe. Katty, unserer Betreuerin heute, kam sofort angeflitzt, aber bis auch blaue Flecken und nen verspannten Nacken nichts passiert. Aber das tat ziemlich weh, kann ich sagen. Katty meinte, ich hätte mich gut zusammengerollt. Davon habe ich nichts gemerkt, aber ok.
Unsere Gruppe bestand heute größtenteils aus Leuten aus Massachussetts, die, es tut mir leid das sagen zu müssen, aber alle so sprechen, als hätten sie einen Tischtennisball im Mund.
Fazit: Es hat wiedermal sehr viel Spaß gemacht trotz Schrammen und blauer Flecken, aber es sehr anstrengend. Wenn ich wieder nach Hause komme, bekomme ich bestimmt nie wieder ne Erkältung. Das Salzwasser spült alles aus. Ach ja, und Sand hat man natürlich überall. Aber es macht wirklich Spaß. Das coole ist, man kann fühlen, wann die richtige Welle kommt. Wenn es dir die Beine unterm Bord wegzieht, so dass man kein Chance mehr hat wegzukommen, außer man würde tauchen, und der Wasserstand um 1,5m plötzlich sinkt, dann weiß man Paddeln!!! Und dann gehts ab.
Mein Surfstunde morgen habe ich auf Samstag verschoben, weil ich ja morgen auf dem Boot bin bis nachmittags. Da freu ich mich auch schon drauf.
Viele Grüße, Eure Nina