Dienstag, 31. Juli 2007

Nicht seekrank!!! (Di III. Woche)

links: Jeremy und Nancy im Whaler. Außer denen waren noch Kuhio (o.ä.), Tim, Roy und ich an Bord.
unten: Das ist Atlantis, ein Touristen-U-Boot. Ich werde wohl hoffentlich auch noch die Zeit finden, eine Runde damit zu drehen.

links: Na,klar, heute ist das Meer total ruhig.
unten: Das Boogie Bord und ich im Spiegel der Eingangshalle von dem Haus, in dem ich hier wohne.


Hallo an alle,


Wir waren heute mit dem kleinen Whaler (das ist ein kleines Motorboot) draußen und mir ist nicht schlecht geworden. Juchu!!! Ich war so froh. Leider war das auch das einzige was gut gelaufen ist, denn der REMUS (der kleine Sidescantauchroboter) ist nicht so abgetaucht, wie er sollte und wir mussten die mission abbrechen. Im Augenblick ist noch unklar, wodran das lag. Wenn das Problem bis Do behoben werden kann, werden wir Do wieder rausfahren, ansonsten leider nicht.


Am Nachmittag habe ich dann weiter alte Sidescandaten bearbeitet.


Roy hat mir eins seiner Boogieboards mitgebracht, das ich für die nächsten Wochen nutzen kann. Das habe ich dann gleich am Spätnachmittag getestet. An sich klappte es gut. Aber in Waikiki ist das Problem, dass da wo gute Wellen sind, ganz viele Surfer sind und wo kaum Surfer sind keine guten Wellen sind.


Bei den vielen Surfern sind die Touristen das Problem. Die richtigen Surfer passen gut auf und sind sehr zuvorkommend. Die Touristen (zu denen ich anscheinend nicht mehr gehöre, da ich von den Surfern mittlerweile gegrüßt und in der Surfschule nen local-Rabatt bekomme) denken nur daran, irgendwie ne Welle zu bekommen. Koste es was es wolle. Und dann ist es echt doof, wenn man aus Versehen im Weg. Die haben das Board auch noch nicht genug unter Kontrolle um auszuweichen. Aber ich habe zwei gute Wellen gekriegt und war ganz happy, hab mir dann noch n Sub am Strand reingezogen und bin dann nach Hause getrabt mit meinem Boogieboard unter dem Arm.


Viele Grüße, Eure Nina.

Montag, 30. Juli 2007

hang loose (Mo III. Woche)

links: die Truppe vom North Shore Hike auf dem kleinen Flugplatz, wo wir geparkt haben
unten: hang loose irgndwo auf dem Trail. Diese Geste Daumen und kleiner Finger streckt heisst halt so und wird sehr oft benutzt. Zum Beispiel auf, wenn man sich im Straßenverkehr bedankt oder statt jemandem von weitem zuzuwinken zum Abschied.

links: Da stehe ich vor alten Tempelruinen mit dem tollen Ausblick.

Aloha an alle,





Heute war ich ziemlich müde und faul den ganzen Tag. Ich habe zwar brav gearbeitet, bin danach aber nur nach Ala Moana und habe an der Promenade gelesen und Weintrauben gefuttert. Ach, ja, ich habe mir noch ne neue Maske und Schnorchel gekauft, weil die Maske, die mir Silvi und Andreas geliehen haben, nicht ganz ideal sitzt und dadurch etwas leckt.


Vielleicht hänge ich auch etwas durch, weil ich doch etwas nervös wegen morgen bin. Morgen gehts wieder mit nem Boot raus, das noch kleiner und kein Katamaran ist. Außerdem sollen morgen die Wellen hoch sein. Das heisst, es wird sehr, sehr schaukeln und stampfen. Nun ich hoffe wirklich sehr, dass die Kotztabletten wirken. Sonst werde ich auch noch Schnorchelsachen mitnehmen und ins Wasser hüpfen, aber bitte... bitte wieder nicht die ganze Zeit reiern. Das ist so peinlich. Also drückt mir die Daumen.


Ich bin heute also schon früh nach Hause gekommen (es ist gerade halb sieben) und bin gerade in der Videothek um die Ecke eingekehrt. Das war super lustig. Die beiden hinter Theke wollten allmögliche gute deutsche Filme wissen, haben die dann im Computer gesucht und bestellt. Der Hammer war: "Die Nacht der lebenden Loser" (mein aktueller absoluter Favorit) heisst da The Night of the livin' Dorks und steht da im Regal. Das ist doch wohl krass. Und auch noch synchronisiert. Ich meine, den Film kennt in Deutschland kaum einer und hier steht er in der Diamond Head Video Videothek. Ich habe außerdem BangBoomBang und Barfuss empfohlen. Die fielen mir spontan ein. Und ach ja Fickende Fische. Wenn euch noch welche einfallen, die unbedingt in einer hawaiianischen Videothek stehen müssen, schreibt mir und ich gebe das gerne weiter. Da haben die Jungs hier viel Spaß dran. Als ich gerade in der Videothek war haben sie sich einen schwedischen Schwarz-weiß-Film auf schwedisch mit unregelmäßig erscheinenden englischen Untertiteln angeschaut.


Fotos habe ich heute keine gemacht, aber Nancy und Roy haben mir heute welche geschickt.


Übrigens, es ist heute schon ein Viertel der Zeit vorbei. So schnell geht das.

Sonntag, 29. Juli 2007

Schnorcheln in Shark's Cove (So II. Woche)

links: Shark's Cove ist wirklich eine sehr schöne Bucht.
unten: Die amerikanische und die hawaiianische Flagge. Letztere ist eine Kombi aus Union Jack und Stars and Stripes.

Pazifik und grüne Berge :) unten: Hier wurde Jurassic Park zum Teil gedreht.

links: Chinese Man's Hat. Man kann sich denken warum.








Hi an alle,


Heute war ich Schnorcheln in Shark's Cove und bin einmal entlang der North Shore und der windward side herumgefahren. Roy war so nett und hat mich überallhin gefahren.


Schnorcheln hat viel Spaß gemacht, und ich habe auch die Unterwasserkamera dabei gehabt und schon viele Fotos gemacht. Wir haben eine Schildkröte gesehen, die sich nicht sonderlich für uns interessiert hat, während ich hellauf begeistert war, und einige der Humuhumunukunukuapua'a Fische, die sozusagen der Hawaiianische Fisch schlechthin sind und natürlich NICHT gegessen werden. Außerdem noch einige andere Bunte, deren Namen ich nicht kenne. Ich musste mich etwas an das Atmen durch den Schnorchel gewöhnen. Das fiel mir erst nicht so leichtm, aber nachher wars ok. Fürs erste Mal gar nicht schlecht.


Dann sind wir einmal an der Küste den North Shore und die windward side entlang gefahren. Das war super cool. Die Kombi aus blau-türkisem Meer und den grünen Bergen ist super. Die Berge sind bis zu 1000m hoch. Unter anderem sind wir an Drehorten von der Serie "Lost", "Jurassic Park" und "Giligan's Island" und wichtig: Magnums Haus vorbei gekommen.Ich habe 73 Fotos gemacht. Hier nur eine kleine Auswahl. Ich bin etwas angekokelt, aber nicht schlimm. Tut nicht weh, ist nur rot.


Jetzt bin ich ziemlich k.o. und werde mich noch in nen Cafe setzen oder so.


Viele Grüße an alle, Eure Nina.

Bodyboarding (Sa II. Woche)

links: So lässig stehe ich leider noch nicht auf dem Brett. Dadurch dass man dem king leis um den Hald hängt, bittet man um einen guten surf.
unten: das Natatorium, ein 100m langes Salzwasserschwimmbad, das als Gedenkstätte für die Soldaten aus WWI erbaut wurde.

links: in Waikiki Central waren heute viele Pavillions verschiedener Surf-Familien und Firmen aufgebaut. Ein Board neben dem anderen...
unten: auch im wasser

unten: Na, wer kann da widerstehen?

... Ich schon wieder.


heute morgen gings also mit Bodyboarding in Waimanalo Bay an der windward side los. Dieser Strand ist traumhaft schön und nicht einsam, aber es sind nicht viele Leute da gewesen. Leider habe ich keine Kamera dabei gehabt, aber ich werde das nachholen. Wir waren vier Anfänger und 2 Lehrer. Das war super. Es waren auch keine Haie oder Portugiesische Galeeren (Das ist doch die dt. Bezeichnung für Portuguesian Man-of-War?) da. Und bodyboarding macht super viel Spaß. Der surf (Wellen) war super, keine zu starke RipCurl (Das ist die Bezeichnung für die Waschmaschine, in die man gerät, wenn die Wellen über einem brechen und einen zum Strand schleudern, aber gleichzeitig einem die Beine in Richtung open water wegreissen.). Also merken: alles mit Rip... (RipCurl oder RipTide) ist gefährlich. Ist ja auch nicht schwer drauf zu kommen. ;) Die Strömungen waren deutlich spürbar aber ok. Also beim Bodyboarding hat man ein kurzes Board. Wenn die Welle dann kommt, paddelt man mit der Brust auf dem Board liegend rein und mit und hofft, dass die Welle einen dann vor sich herschiebt. Dazu muss man die Welle im richtigen Moment erwischen. Und dann ist man richtig schnell und knattert zum Strand. Wenn man das dann etwas raus hat (So nach der dritten Welle, die ich gut erwischt hatte.), kann man richtig anfangen Faxen zu machen. Also ich war 2h nonstop im wasser, habe 7 Wellen gut erwischt. Das ist super fürs erste Mal! Es muss ja auch erstmal so ne fette Welle kommen. Übrigens kommen die meist in 3er Gruppen. Daran muss man denken. Nimmt man nämlich die erste, rollt zumindest die zweite meist über einen drüber, wenn man aufstehen möchte. Es war total super. Und nachher hatte ich wieder blaue Flecken auf den Rippenbögen und an den Beinen und Sand überall. Aber daran habe ich mich irgendwie gewöhnt. Man ist immer irgendwie nass, salzig und sandig. Und auch hier ohne Rashguard und Shorts ginge für mich gar nichts. Ach, ja man hat auch noch Flossen an den Füssen, aber nur kurze, nur damit man noch schneller ist. Am Nachmittag war ich dann an der Diamond Head Seite von Waikiki. Da habe ich mich in der Hans Hedemann Surfschule für nächste Woche angemeldet. Ich will endlich auch länger als ne Sekunde stehen! Das ist mit/nach der Robby Naish Schule wohl die beste auf O'ahu. Ist auch teuer (75 $ für 2 Stunden in ner kleinen Gruppe), aber dann wurde es mir auch mal ordentlich gezeigt.


Dann war ich auch in Central Waikiki. Da war n Longboard Contest und richtig was los.


Und an der Uni war ich auch nach dem Bodysurfin (das habe ich ganz vergessen). Da waren Tree-Climbing-Masterships. Kein Vertipper. Die Leute klettern die Bäume hoch und zwar ziemlich schnell. Das war sehr lustig. Leider hatte ich auch da meine Kamera nicht dabei.


Am Abend war ich zum relaxen im Kino und hab mir noch mal Harry Potter angeschaut. Auf englisch ist der besser als auf deutsch! Nächste Woche läuft das Bourne Ultimatum an. Da freue mich schon drauf. Auf den Simpson Film hatte ich heute keine Lust. Ich stehe ja nicht so darauf.


Und das war's. Morgen gehts wahrscheinlich Schnorcheln mit Roy am North Shore. Das wird bestimmt auch super.





Viele Grüße an alle,


Nina

Partytime in Chinatown (Fr II.Woche)

links: Das ist vor ONO's. Man muss nämlich vor der Tür warten, bis man einen Platz bekommt.
unten: drinnen. Erinnerte mich etwas an das eine "Mütter"-Restaurant in Amsterdam.


Aloha,


Sorry, dass der Bericht etwas spät kommt, aber ich bin leider zu spät nach Hause gekommen und war zu fertig.


Also, am Freitag war ich ca. 10h im Büro (also von wegen ich arbeite gar nicht). Roy hat mir und n paar anderen gezeigt, wie der REMUS (Sidescan-AUV) für eine "mission" vorbereitet/ programmiert wird. Das war ziemlich interessant. Dienstag gehts los.


Dann haben wir ( Nicolas (F), Ann (F), Nancy (CAN), Lisa (JAP), Claire (US), Pepe (ES), Norbert (AUStria), Svetlana (RUS) und ich) uns beim TGs (Thank God it's friday) getroffen. Das ist so n Geologen-Geophysiker-Ozeanografen-Treff der Uni. Von da aus gings weiter zu Ono. Ono ist n hawaiianisches Restaurant. Das ist ehrlich gesagt nicht so mein Ding (große Stücke roher Fisch, Reis, Poi (was auch immer das ist) und süße Kartoffeln). Aber es war lustig und mal ne Erfahrung und halt so richtig klein, spalunkig hawaiianisch.


Dann gings ab nach Chinatown. Ins Indigo und Dragon (Das ist n Restaurant, in dem im Laufe des Abends Raum für Raum in einen Club umgebaut wird.), da wurde HipHop gespielt, ins Next Door (House) und kurz ins Hotel35 (HipHop). Leider, v.a. für mich aus unserer Gruppe, waren wir zu spät am Mercury (Rock), so dass da nichts mehr los war, denn in den meisten Clubs werden um 1h die Stühle auf den Tisch gestellt und es ist Feierabend. Dafür geht es aber auch schon ab 10 spätestens los. Was super in Chinatown ist, ist dass ein Club neben dem anderen ist. Man kann überall hinlaufen, und die Locals gehen dahin. Und es sind weniger Touristen da. Wir haben viel getanzt (Ihr kennt mich ja, obwohl dieser amerkanische supercool Hiphop nicht so mein Ding ist.) und es hat super viel Spaß gemacht.


Leider war ich dann zu müde, um euch zu schreiben, v.a. im Anbetracht dessen, dass ich am nächsten morgen Bodysurflesson hatte...

Donnerstag, 26. Juli 2007

Paparazzi (Do II.Woche)

links: Das Hilton Hawaiian Village. Da ich immer zu faul bin außen rum zu laufen, latsch ich immer direkt durch die Edelhotels zum Strand. Ist auch nicht verboten, glaube ich, zumindest werde ich immer höflichst behandelt.
unten: in diesen Dingern werden die Japaner vom Gucci zum Chanel Laden gefahren und zurück.

links: auch sehr schön: lauter reiche Japaner bezahlen viele Dollars dafür selber in dieser Pseudo-chinesischen Barke im Takt einer Trommerl paddeln zu müssen.
unten: die Beach Boys am Volleyballspielen. Hier ein Duell: Süd- gegen Nordamerika.


Aloha,


Heute in genau 7 Wochen bin ich schon wieder auf dem Heimweg und irgendwo zwischen L.A. und London. So schnell geht das. heute geht es mir schon deutlich besser, v.a. heute abend. Ich habe es heute etwas ruhiger angehen lassen. Im Institut war alles recht ruhig. Roy hat mir gezeigt, wie man Sidescan-Messungen ( "Missions" hört sich immer so n bißchen wie mission impossible an ;)) mit dem REMUS plant und vorbereitet. Morgen bereiten wir dann das Gerät selbst vor und Dienstag gehts dann wieder aufs Boot. Bis dahin sollte meine Erkältung wohl weg sein, Nancy bringt mir ihre Anti-Kotztabletten mit und ich werde meinen Schnorchelkram mitnehmen und ab ins wasser hüpfen, wenn wir vor Anker sind. Ja, manchmal kommt man sich vor wie in einem Mix aus "Into the blue" und "The Fast and the Furious - Tokyo Drift".


Also nach einem ruhigen Arbeitstag bin ich runter (makaii) geschlendert zum Strand. Da ist mir dann was ganz skuriles passiert:


Da war so n Typ mit ner sehr professionellen Kamera, der diverse Leute (u.a. auch mich) fotografierte (Ich saß ziemlich zugeknöpft (weil ja noch erkältet) auf ner Bank und habe gelesen.). Da kommt der Typ an und fängt an von wegen was für ein schöner Tag und so... und was ich denn so beruflich machen würde, ich wäre doch vielleicht Autorin oder Schauspielerin, da ich lesen würde (?!?), und aus Europa... aha und so groß, ob ich denn auch modelln würde und für wen... Dass ich Physikerin bin, wollte der nicht wirklich wahrhaben. Das war n richtiger Paparazzi! Daraufhin wurden irgendwie andere Leute aufmerksam und glotzten rüber und machten Fotos (hallo?!). Da bin ich dann abgehauen. Also wichtig: Wenn man in Waikiki in verhältnismäßig langer Hose (also länger als Bikinihöschen) und T-shirt statt Bikinioberteil und auch noch lesend an der Promenade sitzt, zusätzlich noch groß ist und einen europäischen Akzent hat, macht man sich schwer verdächtig ein Promi zu sein. Das kann man toll finden, oder auch nicht.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Katamaran (Mi II.Woche)

links: Der Blick aufs offene Meer. Leider war ich etwas spät mit den Fotos von den Delfinen.
unten: Diamond Head (Krater) vom Boot aus.

links: Der kleine Katamaran. Bob an Bord, Kyle im Neo und Roy vorne rechts.
unten: Ja, etwas aufgedunsen, aber ich konnte im Hard Rock Cafe wieder lachen.


Aloha,
Heute morgen waren Roy, Nancy und ich und Kyle, Jason und Bob von so ner Sea Engineering Firma mit nem kleinen Katamaran draußen, um die Forschungsminen zu repositionieren. Roy sagte zwar schon, ich sollte Schwimmsachen und Schnorchel mitbringen, weil wir da rumschnorcheln könnten, aber wegen meiner Erkältung, dachte ich, lasse ich das besser. Großer Fehler, wie sich nachher rausstellte.
Wir mussten nämlich ziemlich lange Ankern und es war ordentlicher Seegang und es gut geschaukelt... Lange Rede kurzer Sinn. Das Schwimmen hätte ich mich vor der ersten Seekrankheit in meinem Leben bewahrt. Mit der Erkältung ist man dafür wohl doppelt so anfällig und nach ner gewissen Zeit habe ich mir die Seele aus dem Leib gekotzt. Die anderen waren sehr nett und meinten, ich sollte doch noch schwimmen. Nancy ist schnell in Unterwäsche ins Wasser gesprungen, weil ihr auch schon etwas schummrig war. Ich fühlte mich aber schon zu schwach. Und ich dachte, besser kotzen als absaufen. Bei den Wellen hätte ich nämlich etwas Power gebraucht. Schade eigentlich. Das Wasser war superklar, außer wo ich gerade ... Und eine ganze Schule Delfine samt Kleiner kam auf ca. 5 Meter an das Boot heran. Da habe ich sogar das Kotzen vergessen. Die sind gesprungen und um uns rum geturnt. Super. Dann kam noch nie Riesenschildkröte vorbei, die sich aber weniger für uns interessierte, sondern offenbar etwas genervt war, weil wir im Weg waren. Die anderen haben sich ganz lieb um mich gekümmert und meinten, das ginge jedem mal so und: Welcome to the hawaii. Dann haben wir nochmal die Position gewechselt (so kurz vor Pearl habor) und haben richtig gas dabei gegeben. Wir sind manchmal richtig über die Wellen gesprungen. Das hat auch super Spaß gemacht. Dabei gings mir auch gut, aber als wir wieder ankerten... hing ich wieder über der Reeling.
Am Nachmittag lag ich dann platt. Roy hatte mich wieder nach Hause gebracht und ich habe 6 Stunden kriechend zwischen Bett und Klo gependelt. Das war das beste Zeichen, dass es nicht nur Seekrankheit war, sondern v.a. auch die Erkältung.
Heute abend trieb mich der Hunger aber hoch und ich bin zum Hard Rock Cafe geschlendert. Das ist nur n Block von der Wohnung weg. Da habe ich gegessen und ne Stunde an der frischen Luft rumgehangen. Die Bedienung war super nett und hat sich noch kurz zu mir gesetzt. Ich sah wohl etwas fertig aus. Schließlich habe ich mich wieder auf den Weg nach Hause gemacht und hier bin ich, zieh mir noch ne DVD rein und hoffe morgen ist es besser.


Viele Grüße an alle, Nina

Surfen (Tag ... ?? Di zweite Woche :) )

Aloha an alle,
Schon wieder keine Fotos. Sorry. Aber ich hatte genug mit dem Board, der Strömung und den Wellen zu kämpfen. Morgen aber wieder. Morgen fahre ich einem Schiff raus, um die Forschungsminen zu repositionieren.
Übrigens, auch wenn es nicht so aussieht, aber ich verbringe ca. 6-8h am Tag bei der Arbeit und tue da auch was. ;) Momentan werte Sidescan Daten aus und lösche Oberflächenechos aus und so. Heute war ich mit Roy einkaufen und basteln: Gewichte, Seile, Schwimmkörper, um die Positionen zu markieren. Zwischendurch haben wir uns super Fish&Chips geholt, die mit Chopsticks serviert wurden ?!?!? :) Wie gesagt, man isst mit Händen oder Sticks.
So, das Surfen. Wenn jemals wieder jemand behaupten, das wäre ja so leicht und überhaupt nicht anstrengend, schlagt ihn/sie von mir. Ich habe ca. 2h gepaddelt und zwischendurch völlig fertig auf dem Brett gelegen/gesessen, um ca. 5s zu knien, bevor ich ins Wasser gesegelt bin, und ca. 1s zu stehen, bevor ich wiederum neben den unzähligen anderen Malen einfach von der Welle umegschmissen worden bin. Hinzukam, dass wir ziemlich heftige Strömungen hatten. Ich hätte hier nicht schwimmen wollen und war froh mein Board an mir gekettet zu wissen. Dann wurde mir klar, was die Surflehrerin mir nach 2 Minuten sagte: Du schwimmst nur mit den Beinen. Das stimmt, und bringt einem auf dem Board (Longboard) gar nichts. Das Paddeln gegen die Strömungen ist echt hart. Ich war schon ziemlich alle, als ich draußen war und dann gings erstmal richtig los, wenn man sich ne Welle schnappen wollte. Wir waren 10 Teilnehmer und zwei Lehrer. Immerhin kann ich sagen, ich gehörte zu denen, die lange draußen geblieben sind und es allein bis zum Strand geschafft haben, v.a. ohne sich auf dem Riff die Füsse aufzuschneiden, weil man irgendwann das Paddeln aufgibt und lieber läuft. Dann muss ich an meiner Paddel Technik arbeiten. Die meinten, das wäre das Problem. Ich hätte ein gutes Gefühl für die Wellen und wäre mutig (na, super), aber nicht unüberlegt. Aber ich würde mit allem Paddeln nur nicht mit den Armen. Aber immerhin bin ich früher oder später überall angekommen. Zwei der zehn haben es nicht einmal mit raus geschafft. Die Strömung war aber auch echt übel. Ich habe auch n paar Mal gedacht aus eigener Kraft komme ich nicht nach Hause und muss mich entweder abschleppen lassen (was vor den Profis, die auch da waren, sehr peinlich gewesen wäre) oder in die nächste Bucht treiben lassen (was einen langen Fussmarsch mit sich bringt). Ich habe mich dann für die hawaii-Methode entschieden. Zehn Minuten auf dem Brett rumliegen. Manchmal paddeln, um nicht abgetrieben zu werden, und wenn man wieder Kraft hat, ab dafür. Hat auch geklappt. Jetzt bin ich aber völlig fertig. Und habe die Rippenbögen blau vom Brett. Aber wie gesagt, ich habe mich nicht einmal am Riff geschnitten und habe mir auch nichts aufgescheuert. Ich war aber auch mit dem Rashguard und ner fast knielangen Surfshorts über dem Bikini perfekt gekleidet. Alles andere hätte ich bereut. Einer ist z.B. ihr normales T-shirt gerissen.
So, und dann... steht man da am Strand, pitschnass voller Sand und Salz, mit dem Brett unter dem Arm und ner Flasche Wasser. Wenn ihr glaubt, da gibt es Duschen, Umkleiden oder Toiletten, weitgefehlt. Da gibt es nen sehr coolen Seelöwen, der da zwischen den Surfern rumliegt, aber das ist auch alles. Also, und jetzt kommt der Clue. Abtrocken mit dem Handtuch, das man hoffentlich im Bus hat, bis auf den Bikini ausziehen und die normalen Klamotten drüber. Und wie sorgt man nun dafür, dass man keinen nassen Fleck am Arsch hat? Hose bis unter die Hüfte runter ziehen!! Endlich habe ich den Sinn dahinter verstanden.Und es funktioniert. So, bin ich auch bis nach Hause gekommen.
Und jetzt gehts schnell ins Bett.
Morgen gibts wieder Fotos. Versprochen.
Viele Grüße, Nina

Montag, 23. Juli 2007

Der typische hawaiianische Student

Hi an alle,

Heute ist bei mir nichts spektakuläres gelaufen. Ich war noch etwas k.o. von gestern und wollte mich ausruhen für morgen. Das heisst, ich habe gearbeitet und dann habe ich mich wieder an den Kahanamoku Beach gelegt und Musik gehört, gelesen und den Beachvolleyballern zugeschaut.
Also heute mal was dazu, was den typischen hawaiianischen Studenten ausmacht.
Ganz wichtig: Flip-flops (Flippaaaahs). Dabei gibt es drei Kategorien: Die Schlurfer, die Klatscher und die Geräuschlosen. Letzteren sind vermutlich die Profis der Flip-flop-Träger. Alle anderen pendeln zwischen schlurfen (Man zieht die Füsse mit möglichst wenig Aufwand über den Boden) und klatschen (Die Flip-flops werden durch den Schwung an die Fusssohlen geschlagen.). Bei mir hängt das davon ab, wie eilig ich es habe.
Dann Shorts. Entweder etwa so lang, dass das Knie so gerade bedeckt ist, wenn man steht, oder richtig kurz. Dabei tragen die ganzen hippen Männer jetzt kariert. Lange Hosen kann man gar nicht gebrauchen. Habe ich noch nicht einmal angehabt.
Oberteile jeglicher Art vom Top bis zum Longsleeve oder Kapuzenpulli, wenns mal windig wird. Wichtig auch immer ein Pulli oder eine Sportjacke o.ä. für alle Gebäude und wichtig die Busse! Man friert sich sonst kaputt. Mit den Klimaanlagen übertreiben die es etwas.
Außerdem sollte man immer eine Mütze dabei haben. Tragen muss man sie ja nicht. Obwohl die ganz coolen Jungs eine gelockte Mähne bis zur Schulter haben, die ständig durch eine nasse Kappe unter Kontrolle gehalten wird.
Sonnenbrille auch nicht vergessen, sonst wird man früher oder später entweder Schlitzaugen haben oder blind sein.
Und wichtig: der iPod. Kleiner als nano scheint es hier nicht zu geben. Mein billiges shuffle ist immer ein ziemlicher Hingucker. Außerdem tragen die meisten den iPod in einer speziellen Armbinde am Oberarm. Dabei kann man den iPod durch eine Klarsichtplastik...wasauchimmer sehen. Das sieht für meinen Geschmack etwas bescheuert aus.
Außerdem hat man natürlich immer seine Schwimmsachen und ein Handtuch dabei. Man weiß ja nie.
Was man können muss: Schwimmen. Sonst schaut man ziemlich doof aus der Wäsche. Idealerweise schwimmt man einigermaßen gut, damit man auch mal eine RipTide (Strömung, die aufs offene Meer herauszieht) oder eine fette Welle bewältigt.
Außerdem muss man mit Chopsticks essen können, sonst muss man hier wohl leider von Pommes und Bageln leben oder verhungern. Ich habe die letzten 9 Tage nur einmal mit Messer und Gabel gegessen. Meistens bekommt man auch gar kein Besteck angeboten.
Was ist vorteilhaft:
Japanisch sprechen. Es kam in den letzten Tagen häufiger vor, dass ich die einzige im Restaurant oder in der Nudelbude war, die kein japanisch konnte.
Skateboard fahren. Das ist wie Fahrradfahren hier.
Man sollte eine Schnorchelausrüstung (Masken und Finnen, habe ich ja dank Silvi und Andreas), alles andere kann man ohne weiteres leihen.
So, das war's für heute. Ich will noch nen Film gucken.
Schreibt mir dochmal ne mail, wie es mit meinen Jungs (Alien, Aramis, Ruben, Monty und Obi auch auch gern bei allen anderen) geht.
Viele Grüße, Nina

Banzai Sushi Bar

Das sind wir in der Banzai Sushi Bar. rechts von vorne nach hinten: Alexis (Frankreich), Nicolas (Fr) und eine französische Astrophysikerin, deren Namen ich leider vergessen habe. links von vorn nach hinten: Pepe (Spanien), Nancy (Kanada) und ich.
Unten: Der Sonnenuntergang am North Shore.



North Shore (Tag 8)

links: Na, so n coolen Uni-Ausweis muss man doch fotografieren.
Unten: Ja, am North Shore sind nicht die Haie das Problem, auch nicht die Riesenschildkröten und Seelöwen, sondern die KILLERTACOS!

links: Der North Shore, vom bezwungenen 1000ft Berg aus.
unten: In der Welle steck ich auch noch irgendwo.

links:Der Beweis: Ich bin heil wieder rausgekommen. @Wolfgang: So, das erste Bikini-Foto.

Hi an alle. Heute war ich mit Nancy und einigen anderen am North Shore. Konkret in Surfers Paradise Hale'iwa und Waialua. Im Winter finden hier die Weltmeisterschaften oder zum Beispiel die Banzei Masters statt.


Sie waren wander (hiking). Und wie ihr ja alle wisst, bin ich nicht gerade ein begeisterter Wanderer. Und umso gebirgiger es wird, desto mehr sinkt meine Stimmung. Also war ich trotz der tollen Aussicht und der guten Stimmung ziemlich am Ende, als ich diesen 1000ft Berg geschafft habe, wobei runter schlimmer war.


Aber dann sind wir zum Strand und das war sooo cool. Obwohl der North Shore zu dieser Zeit eher flach und ruhig sein sollte, kamen wirkliche große Wellen, und ich meine wirklich groß. Das war schon n bißchen komisch, als auf einmal eine Welle vor mir stand, die größer war als ich (stehend). Da war ich dann auch schneller am Strand und voller Sand, als ich noch was sagen konnte, aber es hat super viel Spaß gemacht. Und wir haben auch gut aufgepasst, dass es nicht zu krass wurde. Wenn so ne hohe Serie kam, habe ich mich meist verzogen.


Abends waren wir dann noch in der Banzai Sushi Bar. Die auch sehr lässig ist. Man sitzt nämlich auf dem Boden rum, wenn man will. Und jetzt bin ich echt k.o.


Knuddelt meine Jungs (meine Pferde, für diejenigen, die es nicht wissen) von mir.


Ich vermisse euch auch alle. Und freue mich immer sehr über eure Kommentare.


Nina

Samstag, 21. Juli 2007

Pearl Habour

links: Das bin ich (wer auch sonst) vor einem Kamikaze-U-Boot oder 1-Mann-Torpedo der Japaner. So gab es, wusste ich auch nicht.
unten: Das USS Arizona Memorial rechts in weiß. Das weiße Gebäude liegt quer über dem Mittelteildes Wracks. Links die USS Missouri und in der Mitte eins der Boote, mit denen man auf das Mem kommt.

l
links: die Missouri. Cher hat hier übrigens mal n Konzert gespielt, zu dem es auch ein Video gibt. Dabei klettert die u.a. auf den Kanonenrohren herum, was ich nicht durfte.
unten:Kahanamoku Beach.


Aloha,


Heute war ich in Pearl Habour. Der angekündiget Hurricane war bis auf gelegentlichen, angenehmen Regen kaum zu spüren. Ich habe das USS Arizona Memorial, die USS Bowfin samt Musem, die Missouri und das Pacific Aviator Musem besucht. Das war ein ziemliches Programm. Pearl City selbst ist denkbar unspektakulär.


Obwohl es insgesamt recht anstrengend war, war es hochinteressant. Wir lernen ja ne ganze Menge über den WW II in der Schule, aber doch recht wenig über den Konflikt Japan-USA dabei. Das war erstmal thematisch sehr interessant. Zugegebenermaßen hatte ich immer so ne Vorstellung Pearl Habour, die Amis treten in den Krieg ein, landen in der Normandie und schmeißen die A-Bombe Japan und das war es ehrlich gesagt auch. Jetzt weiß ich ne ganze Menge mehr. Mir war zum Beispiel auch nicht klar, dass die Amerikaner sicherlich um die 30 U-Boote (nur U-Boote) und fast alle ihre Zerstörer verloren haben (nicht nur beim Angriff auf Pearl Habour, da lagen die U-Boote ja gar nicht, aber insgesamt).


Was auch sehr eindrucksvoll war, war dass die gesamten Präsentationen sehr objektiv stattgefunden haben. Sämtliche Nationen wurden ohne Wertungen oder Meinungen dazu dargestellt. Es war sogar so, dass ziemlich hervorgehoben wurde, was für ein guter Schachzug der Angriff auf Pearl Harbour gewesen ist und welche Fehler auf amerikanischer Seite dabei, passiert sind. Außerdem wurde Deutschland, nie als Deutschland in diesem Zusammenhang genannt, sondern als Nazi-Deutschland oder als 3.Reich.


Die Museen und die Schiffe und Flugzeuge waren auch sehr interessant, da man die ganze Zeit selbstständig herumschleichen, verschiedene Dinge ausprobieren kann, usw. Das Arizona Memorial ist schon bedrückend, wenn man das Wrack nur wenige Meter unter sich sieht und weiß, dass da drin 1177 Männer umgekommen sind.


Zu was fröhlicherem: Busfahren ist hier wirklich günstig, aber laaaangsam. In Honolulu bin ich zu Fuß fast genauso schnell, aber ok, bis Pearl konnte ich kaum laufen.


Um 4pm bin ich dann wieder nach Waikiki. Und diesmal habe ich einen coolen Strand gefunden: Kahanamoku Beach ist der westlichste Strand von Waikiki und liegt vorm Hilton Hawaiian Village. Der Strand ist breit, das Wasser super klar und es ist angenehm viel los. Man ist nicht allein, aber niemand drängt sich. Außerdem weniger Familien, sondern mehr Leute in meinem Alter.


Dann noch abendessen bei Pizza Hut, was eher begrenzt lecker war. Und dann... konnte ich diesmal nicht and er Creamery vorbeilaufen. Da gibt es so super Eis. Leider haben die eine etwas abgefahrene Idee von Portionen. Ich habe eine in medium genommen, und ich kann ja nun wirklich viel Eis essen, aber ich musste die Hälfte wegschmeißen. Das tolle da ist, die haben so mehrere Grund-Ice creames. So dann wurden in meinem Fall halbgefrorene Erdbeeren und Nüsse dazugemengt und gestampft. Dann noch schön Rühren und in ne Riesenwaffel. Wenn man möchte, kann man dann noch allmögliches obendrauf bekommen, aber ich habe es so ja nicht einmal geschafft.


So, bei uns ist es nun 8:30pm. Eventuell holt Nancy mich gleich noch ab, aber eigentlich bin ich k.o.


Mal schauen, was morgen so geht.


Aloha, Nina

Social Security Card (Tag 6)

links: Der Innenhof zwischen POST building, Geophysik und Englisch. Ich sitze übrigens im POST building. Nicht weil ich bei der Post arbeite, sondern POST steht für Pacific Ocean Science and Technology. Darin sitzt die SOEST, die School for Ocean and Earth Science and Technology, and dann gehöre ich zum Department of Geophysics and Planetology.
Unten ist ein Bild von mir gespiegelt in den Fensterfassaden des POST (natürlich Erdgeschoss). Hang loose ist das Motto von Hawaii, das ich auch gern mal umsetze.


Hey an alle,


Erstmal sorry für meine leichten ... Irrtümer ;), wenn ich zum Beispiel ein Foto zweimal reinstelle oder Personen falsch abzähle. Ich schreibe bisher immer noch abends, bzw. nachts wenn ich nach Hause komme. Jetzt ist es 11:38pm.


Ich war heute bei dem Amt für die Social Security Card. Das war ziemlich unproblemtisch. Ich hatte alles dabei. In zwei Wochen sollte die Karte da sein und dann kann ich mein Geld bekommen. Auf dem Weg von downtown zurück zur Uni habe ich dann den Bus genommen. Ich bin zwar ziemlich schnell zu Fuß. Die Amis verstehen sowieso nicht so ganz, warum ich ständig laufen will, aber mir macht das Spaß. Viele grüßen einen nett oder fragen einen an der Ampel woher man kommt. Meine Größe scheint ziemlich auffallen zu sein. Außerdem scheint ja in der Regel die Sonne, also warum nicht.


Die Busfahrerei ist hier ziemlich günstig 2 $ für jede Fahrt egal wie weit. Und die Busse sind kühl bis kalt. Und ich hatte heute meine Jacke vergessen. Im Büro habe ich mir dann auch den A... abgefroren. Da bin ich dann erstmal schnell zu Starbucks getrabt und habe mir ne halbe Stunde Pause in der Sonne gegönnt.


Gegen frühen abend war ich dann mit Nancy in so nem abgewrackten aber unglaublich toll gelegenen Schwimmbad. Es ist umringt von dicht bewachsenen Hügeln und da die Vorboten vom Hurricane ankamen, hingen Wolken an den Hügeln und es regnete. Es war ziemlich dunkel und die machten Flutlicht an. Die meisten haben richtig trainiert, während ich mehr herumgedümpelt bin. Es hat aber viel Spaß gemacht. Ich war noch nie in ner Badeanstalt mit so einem Ausblick. Leider war der Akku meiner Kamera leer, aber ich werde die Fotos nachholen.


Abends waren wir noch mit anderen beim Italiener. Dazu muss ich sagen. Sorry, aber es lohnt sich nicht hier in ein teures Restaurant zu gehen, v.a. nicht in ein europäisches. Es macht keinen Sinn, wenn ein japanischer Chefkoch in Hawaii typisch italienisches Essen anbietet. Es war teuer (30 $ incl. Tip und ich habe nur Wasser getrunken, Nudeln gegessen und einen cappucino getrunken!) und schmeckte o.k., aber nichts besonderes. Also lieber weiterhin in die asiatischen Buden oder Fries vom BK oder MD oder die unzähligen anderen Alternativen. Gestern war ich ja in einem tollen japanischen Noodlehouse. Das war super und günstig (12 $ für ne fette Cola und superleckere Tempura und Suba Nudeln). Ich war aber die einzige, die kein Japanisch außer hai konnte.


Nun denn, ein Hurricane kommt von Westen herangerollt. Es geht schon etwas zur Sache. Aber wir werden wohl morgen nur am Rande getroffen. Aber Schnorcheln fällt aus. Ich werde morgen nach Pearl Harbour/City fahren. Da wollte mich sowieso hin mir das USS Arizona Memorial, das USS Bowfin und die Missouri anschauen. Das ist zumindest größtenteils indoor. Sonntag hängt noch vom Wetter ab. Aber ich denke, dann ist der Hurricane durch.


Viele Grüße, übrigens hat jemand meine Grüße bei 1live gehört. war ziemlich früh, aber ok, kann ja sein.


Bis denn, eure Nina

Freitag, 20. Juli 2007

Fantastic 4 - Rise of the SilverSurfer

Ich war wieder im Kino. Ist der Film eigentlich schon in Deutschland angelaufen? Hier war heute die letzte Vorführung. Auch in diesem Film muss man nicht ZU viel nachdenken. Aber er ist gut gemacht und spannend. Vielleicht wurde versucht, etwas zu viel in den Film zu bringen, was später unrelevant wird. Mir hat es aber trotzdem Spaß gemacht. Hat mir eigentlich eine Marvel Produktion keinen Spaß gemacht? Und die F4 sind natürlich wieder Fantastic. Als nächstes dürfen wir nun auch einen SilverSurfer warten. Der wird bestimmt cool sein. Schon jetzt war der Silversurfer ne interessante Gestalt, der toll gemacht war.
(So ein Board will ich auch!!!!)

Viele Grüße und Aloha, eure Nina

Ala Moana (Tag5)

links: heutiger Ausblick aus Roys Büro. Cool ,hm? Ein Regenbogen mitten in Honolulu
unten: Ala Moana im Hintergrund müsste das der Diamond Head Krater sein.

Der Shop Europa, in dem ich rein gar nichts an Europa erinnert.
Und ich in Ala Moana.


















Aloha an alle, Es ist schon ziemlich spät und der Tag war lang. Also versuche ich mich möglichst kurz zu fassen:


Letzte Nacht hat es ziemlich geregnet und am Morgen lag zum Teil Nebel über der Stadt. Das tolle Foto von dem Regenbogen ist dabei aus Roys Büro geschossen.


Da der Laptop im Institut so lange für die Berechnungen brauchte, bin ich etwas früher gegangen (3pm) und bin zum Strand von Ala Moana, konkret zu dem Teil den man auch Magic Island nennt. Eigentlich ist es eine kleine Halbinsel. Sehr angenehm, weil man zu jeder Seite was anderes sieht und ein schöner Wind um die Ecke pfeifft. Ich habe hier auch zum ersten Mal einen richtig guten Boogieboarder gesehen und bin jetzt richtig froh, dass ich die beiden Kurse belegen werde. Ist ja doch ganz cool.


Allgemein bin ich immer wieder fasziniert von der besonderen Beziehungen der Leute zu sämtlichen Boards. Es ist kaum übertrieben zu behaupten, dass das Skateboard hier vergleichbar zu einem Fahrrad benutzt wird. Irgendwie ist das doch ziemlich lässig. Schön ist z.B. auch wenn man einen Porsche Carrera mit Surfbrett auf dem Dach sieht. Also es ist wirklich so, wie man das im Fernsehen sieht und denkt, dass das nur eine Aneinanderreihungen der Szenen ist.


Ich hatte allerdings keine Schwimmklamotten mit und habe nur so herumgehangen. Dann war ich noch kurz im Shopping Mall von Ala Moana, was allerdings nicht so ganz meine Peiskategorie ist. Um das verdeutlichen: Chanel ist dreistöckig vertreten und Cartier zweistöckig. Nun, ich habe mir bei Lush einen Haarkonditioner gekauft. Auch nicht schlecht.


Später war ich dann mit Nancy (meine kanadische Kollegin) und Freunden von ihr im Kino. Unsere Gruppe bestand aus 2 Franzosen, 1 Spanier, 1 Kanadierin (Nancy), 1 Russin und 1 Deutschen (mir). Das war recht amüsant. Vor allem die verschiedenen Akzente im englischen. Wie höre ich mich wohl an?


Am Wochenende kommt evtl. ein Hurricane rein. Der soll aber uns nur am Rande treffen und eher Hilo überqueren. Wir werden sehen. Die Vorhersagen sind noch nicht ganz klar. Aber da sitze ich im POST building (Pacific Ocean Science and Technology) ja genau an der Quelle. Wenn der kommen sollte, haben sich natürlich meine Pläne zerschlagen und wir müssen indoor planen. Vielleicht haben wir aber auch Glück und er dreht komplett ab.


So jetzt noch ein paar Fotos und dann gehe ich schlafen.


Ach ja vielen Dank für eure Kommentare. Das macht immer wieder Spaß zu lesen.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Hawaiian Vocabulary

Folgendes habe ich gelernt:
  1. Richtung Osten: Ewa -------------- Richtung Westen: mauka
  2. Richtund Süden: Makaii ----------- Norden: kona
  3. Aloha für alles: Hallo, Tschüss, Kuss, etc.
  4. Mahalo: danke
  5. Moana: Ozean

to be continued...

Mittwoch, 18. Juli 2007

Waikiki (Tag 4)

links: Surfergewusel bei Waikiki
unten: Paddeling auf dem Ala Moana Kanal



links: Die Veggiebude an der Uni
unten: Das bnerühmte Sheraton Moana Surfrider Hotel. Da leider die Hotels an den meisten Stellen den Weg zum Strand versperren, latsch ich immer ganz frech quer durchs Hotel. Darf man auch, glaube ich. Zumindest sind zu mir immer alle sehr nett. :)



Aloha, mal wieder an euch alle und vielen Dank für eure tollen Kommentare. Da macht das Schreiben gleich mehr Spaß.



Leider habe ich heute keine Fotos gemacht. Deshalb werde ich euch mit welchen von gestern versorgen, die ihr noch nicht gesehen habt. Da ich heute in Waikiki schwimmen war (Das erste Mal, dass ich Pazifik schwimmen war.), wollte ich nur begrenzt Wertgegenstände mitnehmen. An sich ist es kein Problem seine Sachen am Strand liegen zu lassen, aber man muss es ja nicht provozieren.



Aber morgens war ich natürlich wieder brav arbeiten. Ich habe Oberflächenreflektionen in Sidescan.tiffs ausgemerzt und das mit der Matlab Alternative für n Mac IGOR. Mittags dann schnell unten zur Vegetarierbude. Da gabs heute Thai-essen. Und nachmittags habe ich meinen zweiten Behördengang hinter mich gebracht. Ich musste zum Ausländeramt der UH (University of Hawaii). Da musste ich dann wiedermal diverse Dokumente vorzeigen und ausfüllen und kopieren lassen. Jetzt kann ich eine Staff-ID der UH bekommen und darf offiziell die gesamten Sportanlagen (Und wow, die haben ne super Schwimmanlage und natürlich n riesiges Baseballfeld usw. usw.) und alles mögliche von der UH nutzen.



In den nächsten Tagen werde ich dann die letzten Behördengänge hinter mich bringen, die ID-Zentrale und das Amt für die amerikan. Sozialversicherungsnr., was downtown liegt.



So, und dann war ich heute noch in Waikiki schwimmen. Erstmal, ich bin ja n ziemliches Alien in Waikiki: Europäerin, groß, blass. Da sind die unzähligen sehr reichen Japaner, die sich mit der Stretch zum Kino und davor noch kurz gern mal zu Chanel fahren lassen, ja ziemlich neidísch drauf. Dazu gehörte auch das allgemeine Interesse an meinem Placebo European Tour 2007 Shirt, was ich heute an hatte. Auf das häufigere Nachfragen, wo ich herkomme und meine Antwort Germany, folgen in der Regel folgende Assoziationen: Fussball (Dt. Nationalmannschafts-t-shirts aus Deutschland seien übrigens in Japan sehr beliebt), Volkswagen (Wolkswageeeen), Porsche (Posh), Mercedes, BMW und nicht zu vergessen Audi (OOOOhhhhdi) und wichtig Bavaria und Oktoberfest incl. Bier und Lederhosen. Na, da freut man sich immer. Erst musste ich mir ein Jahr von den Kielern anhören, dass ich Bayerin sei, weil ich von südlich der Elbe käme, und jetzt muss ich wohl Bayerin sein, weil eigentlich ganz Deutschland Bayern ist.



Nun, aber zum Strand. Also als ich mich dann so gegen 17pm (warum eigentlich das pm, wenn man doch alle 24h benennt?) schräg versetzt vom Stand der STAR BEACH BOYS (die Surfstunden und so anbieten) entblättert habe (hatte meinen Bikini schon in der UH drunter gezogen) und ins Wasser getrabt bin, wurden mir einige Nachteile in Waikiki klar: Das Wasser ist flach und zwar ziemlich lange. Hinzu kommen ziemlich unangenehme Felsen, so dass man brav seine Beine in der Horizontalen halten muss, wenn man kein Surf- oder Bodyboard bei sich hat. Die Wellen sind ziemlich heftig aber total cool. Aber man muss als Schwimmer doch ziemlich aufpassen, dass man keinem von den Surfanfängern in die Quere kommt. Die Besseren sind kein Problem. Mir ist aber klar, dass ich nächstes Mal mal bei Ala Moana vorbeischaue. Da ist weniger los und ist von zu Hause genauso weit.



Abendessen bei Subways. Wie gesagt Selberkochen ist mind. genauso teuer und schmeckt in meinem Fall meist nicht besser. Und dann war ich vor ner Stunde so was zu Hause. Heute Nacht scheint in waikiki der Bär zu steppen bzw. die japanischen Ladys versuchen auf ihren superhohen Schuhen und in den superengen Hosen die Hüften zu schwingen. Ich habe nämlich 3-4 Disko oder Clubkarten auf dem Nachhauseweg in die Hand gedrückt bekommen. Aber das wäre mir zu anstrengend. Bin ja nicht zum Urlaub hier. :)



Die bisherige zukünftige Planung ist:



19.7. Kino in Ala Moana mit Nancy: Fantastic 4 - Rise of the SilverSurfer (Der fliegt Fr nämlich hier schon wieder aus den Kinos)



20.7. Schwimmen in Ala Moana (das ist übrigens westlich (oder ewa wie man hier sagt) von Waikiki.



21.7. Schnorcheln in Shark's Cove mit Roy und Co., wo es aber keine Haie sondern Schildkröten geben soll



22.7. Kayaken mit Nancy



24.7. Surfkurs von der UH



28.7. Bodyboardingkurs von der UH



2.8. nochmal



8.8. nochmal surfen



Mitte August werde ich wahrscheinlich für 10 Tage an die windward side umziehen



Ende August 7 Tage auf See mit Kilo Moana, dem Schwesterschiff von PLANET



Es ist also viel zu tun und ich muss ja auch noch arbeiten. ;)



Tag 3


unten: Das Hawaii Institute of Geophysics.
links: Surfergewusel in Waikiki.




links: mein Ausblick, liegend in Waikiki
unten: Den find ich so süß.



Heute gings natürlich wieder ab in die Uni und an die Sidescan daten. Dann haben wir versucht, den Rechner internettauglich zu machen. Also den, den ich in der Uni habe. Meiner bleibt zu Hause.



Und einige Pläne haben wir schon gemacht. Ende August fahre ich mit der KILO MOANA, dem Schwesterschiff von PLANET, 7 Tage vor Hawaii rum und vielleicht ziehe ich davor für 10 Tage um an die Windward side von O'ahu. Roy meinte, das wäre eine gute Idee um die countryside kennenzulernen. Außerdem sei da mehr Platz am Strand. Ansonsten werde ich wohl Freitag abend mit Nancy und Co. in China Town losgehen und Sonntag werden wir kayaken und später ins Kino: Fantastic 4 - Rise of the SilverSurfer.



Heute habe ich dann noch in Waikiki rumgelegen und den Surfern zugeschaut (Visuelles lernen) und mir schon mal bei billabong ein rashguard gekauft. Für alle nicht Surfer: Ein rashguard ist ein shirt aus Neopren o.ä. dünneren Stoff, der die Haut des Oberkörpers vor Sonne und Schürfungen durch das Brett schützen soll und einem den SurfWax vom Leib halten soll. Bei der Anmeldung zu den Surfstunden haben dir mir gesagt, ohne geht es nicht, weil ein normales T-shirt völlig vom Wax versifft würde bzw. schnell kaputt gehen würde.



Zum abendessen habe ich mir schnell was vom Vietnamesen geholt. Ist genauso teuer, wie Nudeln und Sauce im Supermarkt und schmeckt besser.