Dienstag, 11. September 2007

The South shore (noch 9 Tage)

links: Diamond Head von der Brücke runter fotografiert.(Das ist ziemlich hoch.) Ihr seht den channel in der mitte, wo keine wellen brechen? da paddelt man raus. und dann kann man sich die wellen links und rechts davon schnappen.
unten: auch diamond head. so flach ist das wasser. man sieht gut das riff und die felsen. wassertiefe vielleicht 50 cm im moment.

links: Koko head crater. seht ihr den weg, der da hoch geht. das sind treppen und werden auch stairway to heaven genannt. die zu erklimmen ist allerdings eher die hölle. das ist wahnsinnig steil am ende.
unten: sandy beach. ich hoffe, man sieht wie nah vorm strand die welle hoch geht. und die war bestimmt 2,50m hoch, bevor die brach.

links: Manana Island (linker großer felsen) und Kaohikaipu Island (flacher rechter Felsen).

Aloha,


heute hatte ich ja frei, aber Nancy hatte doch keine Zeit. Also bin ich mit dem Bus und diversen Stops den South Shore entlang. Da war ich zwar schon häufiger, z.B. zum Surfen, hatte aber nie ne Kamera dabei.


Erst bin ich also mit dem Bus von mir zu Hause nach Waikiki (Nr. 13), dann von Waikiki-Kapahulu nach Diamond Head (Nr.14). Diamond Head ist der Spot, an dem wir immer mit der Unigruppe surfen. Genauer gesagt, heisst der Spot Bridges, weil man sich immer an einer Brücke orientieren kann. Auch heute morgen waren einige Surfer da und es war ziemlich interessant. Cool sind immer die Surfanfängertouristen, die sich gleich ne Point Nose gekauft haben (kurzes Board mit spitzer Nose, super wendig, aber eher was für fortgeschrittene) und dann auch noch sich in Diamond Head an den schwierigen Ecken frontal auf dem Riff versuchen. Da fragt man sich dann wirklich ob die lebensmüde sind. Also an alle Anfänger: macht es so wie ich: erst mit nem schönem Longboard anfangen und netten wellen. Man tut sich dann schon genug weh, wenn man sich dann langsam steigert. ;)


Dann gings weiter mit der Nr.14 nach Kahala. Mensch, da stehen ordentliche Villen. Im McDonalds (dessen Toiletten hinter der Bowling Bahn sind) habe ich dann nach dem Busstop von der 22 gefragt, und dann musste ich erstmal erzählen, wo ich herkomme, was ich hier mache, warum ich hier nicht in der Volley- oder Basketballmannschaft wäre. Das wäre doch eine Verschwendung meiner Größe. Es war supernett. Und ne halbe Stunde später wusste ich dann auch, wo ich die 22 kriege.


Dann halt weiter mit der 22 nach Sandy Beach. Sandy Beach ist nicht nur sandig, sondern weist die meisten Rettungseinsätze von allen Stränden auf O'ahu auf (incl North Shore im Winter). In sandy Beach sind zwar keine Boardsurfer, aber ne Menge Boogieboarder. Das ist kein Riff, sondern die Wellen gehen direkt vorm Strand hoch und brechen in ner fetten Tube. Das ist natürlich supercool zum Boogieboarden, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man ein paarmal übergeschlagen und dann ordentlich auf den sand geknallt wird, ist ziemlich hoch. Die ganzen Profis hier halten sich zwar wacker, aber ich habe heute einige noch nicht so Erfahrene gesehen, die ordentlich durchgespült wurden. Ich hatte meine Board nicht dabei, war wohl besser so, sonst hätte es mich ja doch gereizt und allein sollte man das wirklich nicht machen.


Dann gings weiter wieder mit der 22 an einen kleinen Strand gegenüber von dem Sea Life Park. Hier hat man einen super Blick auf Manana Island und Kaohikaipa Island und Makapuu Point (den östlichsten Punkt der Insel, wo ein alter Leuchtturm steht, der nur zu Fuss zu erreichen ist).


6h nach dem Start meiner Tour gings dann mit der 58 wieder nach Waikiki, wo ich noch nen Kaffee getrunken habe und dann wieder mit der 13 ab nach Hause.


War n cooler Tag und ich habe meine Füsse geschont. ;)





Knuddelt meine Jungs.


Aloha, Nina