Hi an alle,
Heute ist bei mir nichts spektakuläres gelaufen. Ich war noch etwas k.o. von gestern und wollte mich ausruhen für morgen. Das heisst, ich habe gearbeitet und dann habe ich mich wieder an den Kahanamoku Beach gelegt und Musik gehört, gelesen und den Beachvolleyballern zugeschaut.
Also heute mal was dazu, was den typischen hawaiianischen Studenten ausmacht.
Ganz wichtig: Flip-flops (Flippaaaahs). Dabei gibt es drei Kategorien: Die Schlurfer, die Klatscher und die Geräuschlosen. Letzteren sind vermutlich die Profis der Flip-flop-Träger. Alle anderen pendeln zwischen schlurfen (Man zieht die Füsse mit möglichst wenig Aufwand über den Boden) und klatschen (Die Flip-flops werden durch den Schwung an die Fusssohlen geschlagen.). Bei mir hängt das davon ab, wie eilig ich es habe.
Dann Shorts. Entweder etwa so lang, dass das Knie so gerade bedeckt ist, wenn man steht, oder richtig kurz. Dabei tragen die ganzen hippen Männer jetzt kariert. Lange Hosen kann man gar nicht gebrauchen. Habe ich noch nicht einmal angehabt.
Oberteile jeglicher Art vom Top bis zum Longsleeve oder Kapuzenpulli, wenns mal windig wird. Wichtig auch immer ein Pulli oder eine Sportjacke o.ä. für alle Gebäude und wichtig die Busse! Man friert sich sonst kaputt. Mit den Klimaanlagen übertreiben die es etwas.
Außerdem sollte man immer eine Mütze dabei haben. Tragen muss man sie ja nicht. Obwohl die ganz coolen Jungs eine gelockte Mähne bis zur Schulter haben, die ständig durch eine nasse Kappe unter Kontrolle gehalten wird.
Sonnenbrille auch nicht vergessen, sonst wird man früher oder später entweder Schlitzaugen haben oder blind sein.
Und wichtig: der iPod. Kleiner als nano scheint es hier nicht zu geben. Mein billiges shuffle ist immer ein ziemlicher Hingucker. Außerdem tragen die meisten den iPod in einer speziellen Armbinde am Oberarm. Dabei kann man den iPod durch eine Klarsichtplastik...wasauchimmer sehen. Das sieht für meinen Geschmack etwas bescheuert aus.
Außerdem hat man natürlich immer seine Schwimmsachen und ein Handtuch dabei. Man weiß ja nie.
Was man können muss: Schwimmen. Sonst schaut man ziemlich doof aus der Wäsche. Idealerweise schwimmt man einigermaßen gut, damit man auch mal eine RipTide (Strömung, die aufs offene Meer herauszieht) oder eine fette Welle bewältigt.
Außerdem muss man mit Chopsticks essen können, sonst muss man hier wohl leider von Pommes und Bageln leben oder verhungern. Ich habe die letzten 9 Tage nur einmal mit Messer und Gabel gegessen. Meistens bekommt man auch gar kein Besteck angeboten.
Was ist vorteilhaft:
Japanisch sprechen. Es kam in den letzten Tagen häufiger vor, dass ich die einzige im Restaurant oder in der Nudelbude war, die kein japanisch konnte.
Skateboard fahren. Das ist wie Fahrradfahren hier.
Man sollte eine Schnorchelausrüstung (Masken und Finnen, habe ich ja dank Silvi und Andreas), alles andere kann man ohne weiteres leihen.
So, das war's für heute. Ich will noch nen Film gucken.
Schreibt mir dochmal ne mail, wie es mit meinen Jungs (Alien, Aramis, Ruben, Monty und Obi auch auch gern bei allen anderen) geht.
Viele Grüße, Nina
Montag, 23. Juli 2007
Banzai Sushi Bar
North Shore (Tag 8)
links: Na, so n coolen Uni-Ausweis muss man doch fotografieren.Unten: Ja, am North Shore sind nicht die Haie das Problem, auch nicht die Riesenschildkröten und Seelöwen, sondern die KILLERTACOS!

links: Der North Shore, vom bezwungenen 1000ft Berg aus.unten: In der Welle steck ich auch noch irgendwo.

links:Der Beweis: Ich bin heil wieder rausgekommen. @Wolfgang: So, das erste Bikini-Foto.Hi an alle. Heute war ich mit Nancy und einigen anderen am North Shore. Konkret in Surfers Paradise Hale'iwa und Waialua. Im Winter finden hier die Weltmeisterschaften oder zum Beispiel die Banzei Masters statt.
Sie waren wander (hiking). Und wie ihr ja alle wisst, bin ich nicht gerade ein begeisterter Wanderer. Und umso gebirgiger es wird, desto mehr sinkt meine Stimmung. Also war ich trotz der tollen Aussicht und der guten Stimmung ziemlich am Ende, als ich diesen 1000ft Berg geschafft habe, wobei runter schlimmer war.
Aber dann sind wir zum Strand und das war sooo cool. Obwohl der North Shore zu dieser Zeit eher flach und ruhig sein sollte, kamen wirkliche große Wellen, und ich meine wirklich groß. Das war schon n bißchen komisch, als auf einmal eine Welle vor mir stand, die größer war als ich (stehend). Da war ich dann auch schneller am Strand und voller Sand, als ich noch was sagen konnte, aber es hat super viel Spaß gemacht. Und wir haben auch gut aufgepasst, dass es nicht zu krass wurde. Wenn so ne hohe Serie kam, habe ich mich meist verzogen.
Abends waren wir dann noch in der Banzai Sushi Bar. Die auch sehr lässig ist. Man sitzt nämlich auf dem Boden rum, wenn man will. Und jetzt bin ich echt k.o.
Knuddelt meine Jungs (meine Pferde, für diejenigen, die es nicht wissen) von mir.
Ich vermisse euch auch alle. Und freue mich immer sehr über eure Kommentare.
Nina
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