links: Kaneohe eingeschlossen von den alten Vulkanrückenunten: kleine Wellen am North Shore, wo im Winter die Triple Crown Surf Weltmeisterschaften sind

links und unten: Turtle Bay und sein ganz besonderer Bewohner. Der ist nicht tot, sondern nur sehr laid back oder hang loose wir man hier sagt. Das ist hier auch eine Tugend.
Aloha,
Heute morgen bin ich pünktlich mit dem Bus nach Kailua, wo dann leider kein Wind mehr war. Dabei hatte ich mich doch so aufs Kitesurfen gefreut. Shaun, der auch im Naish Shop arbeitet, meinte dann, September wäre leider auf O'ahu der einzige Monat, in dem man Pech mit dem Wind haben könnte. Super. Also habe ich ne Stunde mit den Jungs im Shop rumgehangen. Die fahren morgen nach Mokuleia zum Kiten und meinten, ich sollte doch mitkommen. Leider habe ich da ein Transportproblem, da da kein Bus hinfährt und ich nicht mit denen fahren kann, weil ich ja erst meine U-Boot-Tour morgens machen möchte. Schade, aber vielleicht nicht ganz so schlimm. Ich habe Ki nämlich gefragt, wie das mit den Haien da im Moment wäre. Ja, da wären die meisten. Aber wo wir surfen würden, wäre es so flach über dem Riff, dass die nicht bis zu einem kommen würden. Nee, also die Wahl zwischen Haien und vom Riff gekratzt werden, spare ich mir doch lieber auf, bis ich besser bin. Ich wäre trotzdem gern mitgefahren. Das ist bestimmt auch spannend zuzusehen. Aber ich freu mich auch zu sehr auf die U-Boot-Tour, als dass ich die ab sagen will. Ich hoffe dann darauf, dass vielleicht Mittwoch vor der Arbeit besserer Wind ist.
Ich hatte dann erst heute morgen gedacht, dann gehe ich halt schwimmen in Kailua Beach. Habe ich aber dann umentschieden, weil ich ja doch nur noch begrenzt freie Tage habe. Also bin ich mit der circle-island-buslinie, die mit mehrmals umsteigen, um die ganze Insel geht, von Kailua nach Kaneohe und Turtle Bay und wieder zurück nach Honolulu.
Kaneohe ist relativ unspektakulär, aber es ist trotzdem toll zu sehen, weil es so den alten Vulkenrücken umschlossen ist. Turtle Bay ist leider ein fettes Touristen Resort, was den Strand relativ unattraktiv macht bis auf einen ganz besonderen Strandbesucher. Da hängt nämlich wohl ziemlich regelmäßig ein Monk Seal rum und sonnt sich zwischen einem Haufen japanischer Touristen. Dabei ist der einzige dem ganz privat ca. 25 m² des Strandes abgeteilt wurden. Ein gelbes Flatterband hält die Touristen auf einige Meter von ihm fern. Ansonsten ist der sehr typisch hawaiianisch laid back und stört sich an gar nichts. Alle 20 Minuten wird es ihm anscheinend zu warm und er kugelt sich einmal im kühlen Sand, bis er wieder vollständig paniert ist und weiterschläft. Manchmal atmet er einmal demonstrativ laut durch, wenn die Wellen ihn doch zu nass gemacht haben. Es hat total Spaß gemacht, und ich habe fast 2h da zugebracht und zugeschaut.
Dann bin ich weiter mit der circle island tour zurück nach honolulu, was dann nochmal fast 2h Stunden gedauert hat.
Morgen früh gehts dann mit dem Atlantis Touri-U-Boot raus und für den Nachmittag habe ich noch keine weiteren Pläne außer ich fünde einen Weg nach Mokuleia zu kommen. ;)
Viele Grüße und knuddelt meine Jungs,
Eure Nina
1 Kommentar:
Hey Nina,
muß ja ehrlich sagen das es super viel Spaß macht zu sehen bzw. zu lesen was du so erlebst!
Echt cool was du so alles erlebst!
Genieße noch die Zeit und nimm mit was nur geht!
Viele Grüße aus Coesfeld
Jenny
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