Mittwoch, 18. Juli 2007

26h und länger unterwegs






Die Reise begann an sich am Samstag abend mit der coolen Abschiedsause. Vielen Dank noch mal an alle, die sich am Samstag über den ganzen Tag verteilt noch bei mir verabschiedet haben und alle die abends noch zu uns gestoßen sind. Ich habe mich darüber wirklich sehr gefreut.
Anbei noch einige Fotos aus der Meile, wo Sebastian, Michi, Jutta und ich ja noch ein vorerst letztes Mal richtig abgerockt haben. Vielen Dank euch vieren: Mein Schlafplan ist dadurch aufgegangen und ich leide nicht an Jetlag. Ebenso an den DJ, der meinem Musikwunsch ja wirklich prompt gefolgt ist, als ich ihm sagte, ich könnte nicht mehr warten, weil ich gleich nach Hawaii fliegen würde. Allerdings war sein Blick eine Mischung aus: „Willst du mich verarschen?“ und „Häh?!?“

Dafür sagte Elbi, den wir zufälligerweise noch getroffen haben: „Ich dachte, du bist schon irgendwo auf ner Insel.“ Genau! Da bin ich jetzt auch.
Noch an den Klaviergürtel (regelmäßige Besucher der Meile werden wissen wer gemeint ist): So schwer ist es nicht diese Kamera zu bedienen, aber von deinen Fotos ist leider keines eins geworden.
Nun ja: Also um kurz vor 3h (Hochmooraner Zeit) waren wir dann zu Hause und um kurz nach 4h sind Mama und ich dann ab zum Flughafen. Koffer weg und pünktlich um 7:10h gen London (1,5h Flugzeit). Und ich hatte sogar eine ganze Sitzreihe für mich. Juchu!!!
In Heathrow wuselte irgendwie alles durcheinander. Das konnte aber auch daran gelegen haben, dass ich noch nicht wirklich geschlafen hatte.
Um 9:55 (Londoner Zeit) Abflug in ner Boing 747 Richtung L.A. Flugzeit 11h und die sind lang. Zum Glück war ich mittlerweile so fertig mit der Welt, dass mir alles egal war, und ich saß still in meiner Ecke am Fenster neben einem österreichischen Ehepaar. Als ich irgendwann wieder fit war, habe „300“, „Blades of Glory“, „Teenage Mutant Hero Turtles“ und „Zodiac“ geschaut. Haben mir alle ganz gut gefallen, nur dass ich bei „Zodiac“ wieder eingeschlafen bin.
12:30h (L.A.’er Zeit) Ankunft in L.A.: Homeland Security, Koffer abholen, Koffer im nächsten Gebäude abgegeben, sich selbst noch ein Gebäude weiter begeben und zum dritten Mal durch die Sicherheitszone: Laptop raus, Schuhe aus, Tüte mit Flüssigkeiten raus, Gürtel ab, usw. Dann war nur noch kurz Zeit für Starbucks. Übrigens welch eine super Kombi Starbucks und Burger King in einem! Übrigens bin ich bis hierher dreimal gefragt worden, ob ich ein deutsches Modell bin. :) L.A. ist zwar völlig vertrocknet, aber ist mir sympathisch.
15:30 gings mit Verspätung weiter (Flugzeit 6h). Da hätte ich doch noch nen Burger essen können.
18:45 (Honolulu’er Zeit) endlich angekommen. Die letzten 6h Stunden waren ein Horrortrip. Der Flieger war bis obenhin voll. Es gab nichts zu essen und ich war zu wach zum Schlafen und zu müde, um zu lesen o.ä. Das war hart. Sechs Stunden immer wieder einschlafende Beine und vor die Wand starren.
Am Gepäckband kam mein Koffer natürlich ziemlich am Schluss, aber dafür habe ich Roy sofort gefunden. Ich habe sogar einen echten (frischen) Lei [Blumenkranz] geschenkt bekommen. Dann gings aber schnell ab in das Appartment, wo mich die Vermieter (Chris und Ria) bereits in Empfang nahmen. Alle sind wirklich sehr nett. Die haben dann für mich Abendessen gemacht und dann war ich so wach, dass ich noch nach Waikiki gelaufen bin (ca. 2 mi) und die Füsse in den Pazifik gesteckt habe. Waikiki ist ein Zoo. So viele Leute, Stretch-Limos, Chanel, Gucci und Niketown liegen Tür an Tür. Für erste bin ich dann aber wieder schnell wieder nach Hause und schlafen.

A propos, es gibt kein Bier auf Hawaii! Man beachte die japanische Unterschrift. Das ist hier so üblich. Manchmal bekommt man die Sachen auch nur auf japanisch.

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